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Eine Laubhütte zum jüdischen Fest Sukkot - mitten in Hannover

Nachricht 20. September 2021

Der Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen hat auf dem Platz zwischen Altem Rathaus und Marktkirche in Hannover erstmals eine Laubhütte aufgebaut. Sie wird heute feierlich eröffnet. Mit dem Laubhüttenfest Sukkot erinnern Jüdinnen und Juden an die Wüstenwanderung der Israeliten von Ägypten ins gelobte Land Israel.

„Entgegen jeglichem Antisemitismus steht dieses Projekt dafür, dass jüdisches Leben ins Herz und Zentrum der Stadt gehört“, sagt Ursula Rudnick vom Verein ‚Begegnung - Christen und Juden. Niedersachsen’. „Dies macht diese Laubhütte, die Sukka, sichtbar. Alle sind eingeladen hereinzuschauen und sich zu informieren. Fragen zu stellen, eine Broschüre mitzunehmen oder einen Apfel zu essen."

Bei der Eröffnung der Sukka in Hannover sprechen der Vorsitzende des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, Michael Fürst, Rabbiner Nik Afanasew und Ursula Rudnick vom Verein „Begegnung - Christen und Juden. Niedersachsen“. Der Verein ist Mitveranstalter der Aktion in der Landeshauptstadt.

Bis zum 24. September ist die „Sukka“ täglich von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Dann stehen auch Ansprechpartner für Fragen zum jüdischen Leben zur Verfügung. Außer in Hannover werden in der Woche vom 20. bis 27. September auch in vielen anderen Orten Deutschlands Laubhütten aufgestellt. Die Aktion findet im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ statt und steht unter dem Motto „Sukkot XXL“.

Evangelischer Pressedienst (epd)/Landesdienst Niedersachsen-Bremen

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