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Nach 29 Jahren im Haus kirchlicher Dienste Architektur studieren

Nachricht 03. Dezember 2020
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Martin Aehnelt geht als Leiter der Allgemeinen Verwaltung im Haus kirchlicher Dienste zum Ende des Jahres in den Ruhestand. Foto: Jens Schulze/HkD

Martin Aehnelt, Leiter der Allgemeinen Verwaltung im Haus kirchlicher Dienste (HkD), geht nach 29 Jahren zum Ende des Jahres in den Ruhestand. Seine Nachfolge wird am 1. Januar Judith Buchmüller antreten. Aehnelt begann seine Tätigkeit im HkD im Oktober 1991 zunächst als Mitarbeiter für Sonderaufgaben beim Geschäftsführer des damaligen Amtes für Gemeindedienst. Im Januar 1993 wurde ihm dann die Leitung der neugeschaffenen Abteilung „Allgemeine Verwaltung“ übertragen.

„Die Mitarbeitenden der allgemeinen Verwaltung sorgen dafür, dass die anderen arbeiten können“, erklärt der 63-Jährige. „Anfang der 90er entstanden neue Stellen für Informationstechnik. Aber auch die Hausverwaltung, die Bauunterhaltung, die Hausmeister, der Empfang und Sitzungsservice und die Technischen Dienste gehören dazu.“ Aehnelt war auch zuständig für die Verwaltung der Tagungshäuser, zunächst das Hanns-Lilje-Haus und das Lutherheim in Springe, später kam anstelle des Lutherheims das Geistliche Zentrum Kloster Bursfelde hinzu.

Besonders gern plante und betreute er Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, wie zum Beispiel die Neugestaltung der Sitzungsräume und der Gästezimmer im Hanns-Lilje-Haus, den Bau der Kapelle für das HkD, die Installierung der beiden Solaranlagen auf den Dächern der Gebäude in der Archivstraße und der Brandstraße oder die energetische Sanierung des Gebäudeteils Brandstraße des HkD nach den neuesten Standards. „Sowohl mit dem Amt für Bau- und Kunstpflege, als auch mit den Kollegen und Kolleginnen im HkD gab es immer ein sehr kollegiales und gutes Miteinander“, betont Aehnelt, der seit Oktober 1998 auch stellvertretender Geschäftsführer des HkD war.

Nach dem Abitur studierte Aehnelt Diplom-Pädagogik mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung und außerschulische Bildung. „Danach arbeitete ich bei einem freien Träger als pädagogischer Mitarbeiter und stellte fest, dass ich, wie die meisten Pädagogen, keine Ahnung von Betriebswirtschaft und Personalwesen habe“, so Aehnelt. Daher machte er eine Fortbildung im Sozialmanagement. Nun freut er sich auf mehr Zeit zum Lesen, für Reisen mit seiner Partnerin und für den Sport. Vor allem aber will er an der Leibniz-Universität Architektur studieren. „Ich habe schon nach dem Abitur mit dem Gedanken gespielt, aber es war mir zu technisch ausgerichtet. Nun kann ich mich ganz auf Fächer wie Architekturgeschichte konzentrieren“, freut sich der baldige Ruheständler.

Martin Aehnelt wird am 14. Dezember in einer Andacht in der Reformierten Kirche verabschiedet.