Foto: HkD

"Kinder, wie die Zeit vergeht"

Nachricht 17. August 2020
Angelika Martens geht nach 36 Jahren als Verwaltungsmitarbeiterin im Frauenwerk zum 30. September in den Ruhestand. Bild: privat

Nach 36 Jahren im Frauenwerk geht Angelika Martens zum 30. September in den Ruhestand. Im Jahr 1984 begann sie damals noch im Amt für Gemeindedienst (AfG), dem heutigen Haus kirchlicher Dienste (HkD). Als Verwaltungsmitarbeiterin war sie beteiligt an der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltungen des Frauenwerks. Sie stellte die Termine ins Internet, verpackte Materialien, stellte Rechnungen und vieles mehr.

„Für den Weltgebetstag haben wir zum Beispiel bis 2012 jedes Jahr circa 900 Rechnungen geschrieben, etwa. 2,5 Tonnen Material verpackt und in Päckchen und Paketen in die Landeskirche verschickt“, erzählt Martens. „Ich habe das 50. und das 75. Jubiläum des Frauenwerks erleben und mitgestalten können. Und dann auch die vielen anderen großen Veranstaltungen, wie die EXPO-Frauenkirche, den Kirchentag 2005, 2011 das Taufnachtfest für Frauen.“ Martens organisierte auch die vier Frauenmahle in der Marktkirche in Hannover seit 2015 mit, das Ausstellungsprojekt „Rosenstraße 76 – Häusliche Gewalt überwinden im Jahr 2012 und vier Durchgänge des Fernstudiums „Theologie geschlechterbewusst“. „Nicht zu vergessen die Tage für Frauen und die Frühjahrstagungen für die Kreisbeauftragten“, so die gelernte Großhandelskauffrau.

Im Ruhestand freut sie sich darauf, keine zeitlichen Verpflichtungen mehr zu haben. „Aber ich werde das Frauenwerk auch vermissen!“, so die 63-Jährige. „Als ich im Frauenwerk anfing, war ich mit 28 Jahren die jüngste Mitarbeiterin. Nun bin ich die älteste und nach fast genau 36 Jahren auch noch die dienstälteste Mitarbeiterin im Frauenwerk. Da kommt mir oft der Satz meiner Oma in den Sinn: ‚Kinder, wie die Zeit vergeht …‘“

Auf Wunsch von Angelika Martens findet in dieser durch die Corona-Pandemie geprägten Zeit die Verabschiedung nur im kleinen Kreis statt.