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HkD-Tipp: Kirchengemeinde und Kommune gemeinsam gegen Corona

Nachricht 16. April 2020
Bild: bispingen-zusammen.jimdosite.com

Die Kreativität der Kirchengemeinden, aber auch die Zusammenarbeit in den Netzwerken vor Ort wird gerade in der Corona-Zeit immer deutlicher. Vielerorts wird aus der Not eine Tugend gemacht. Ein besonders gelungenes Beispiel ist die Gemeinde Bispingen, die sehr schnell auf die Herausforderungen der Pandemie reagiert hat. Auf bispingen-zusammen.jimdosite.com haben Kirchengemeinde, Kommune und Bispingen-Touristik gemeinsam eine zentrale Plattform geschaffen, auf der alle lokal relevanten Aspekte zu Corona gebündelt und kompakt weitergegeben werden.

Bild: bispingen-zusammen.jimdosite.com

Die Plattform knüpft an den aktuellen Bedürfnissen der Menschen an und liefert ihnen konkrete Hilfestellungen für den Alltag. Eine der wichtigsten Anliegen der Internetseite ist die Organisation von Nachbarschaftshilfe. Menschen aus Risikogruppen und in Quarantäne, die Hilfe benötigen, werden online mit Menschen vernetzt, die Unterstützung anbieten, zum Beispiel durch die Übernahme von Einkäufen. Für die Bestellung und Übergabe von Einkäufen gibt es eine Vorlage zum Download. Daneben vermitteln die Betreiber und Bispinger in der Rubrik „Was mir Mut macht“ Zuversicht und Ermutigungen zur Bewahrung von Optimismus in schwierigen Zeiten.

 „Auf der Internet-Plattform zeigen Gemeinde und Kirche vor Ort in Bispingen, wie sie in diesen schwierigen Zeiten den Menschen sowohl emotional beistehen als auch Hilfestellung vermitteln“, sagt Peter Meißner,  Projektleiter Gemeinwesendiakonie im Haus kirchlicher Dienste. „Diese Unterstützung ist besonders für die Menschen und Familien wichtig, die derzeit nicht ihr Zuhause verlassen dürfen oder können, aber auf Hilfe angewiesen sind. ‚Bispingen steht zusammen’ ist ein gelungenes Projekt gemeinwesendiakonischer Arbeit einer Kirchengemeinde in der Kooperation mit anderen Akteuren vor Ort, das zum Nachmachen anregt“, so Meißner.