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Ausstellung Fluchtgeschichten

Nachricht 24. September 2019
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Quelle: www.auferstehungskirche-hannover.de

Die Wanderausstellung „Fluchtgeschichten“ wird am Mittwoch, 25. September, um 17.30 Uhr in der Auferstehungskirche Hannover-Döhren eröffnet. Sie ist dort bis zum 30. Oktober zu sehen. Die Ausstellung wurde vom Haus der Religionen Hannover und dem Evangelischen Fluchtlingsnetzwerk Hannover-Garbsen-Seelze in Kooperation mit dem Arbeitsfeld Migration und Integration des Hauses kirchlicher Dienste entwickelt.

In der Schau werden die Biografien von vier Frauen und Männern aus acht Herkunftsländern und mit unterschiedlichen religiösen Traditionen erzählt. Sie sind Christin, Alevit, Bhuddistin, Bahai, Hindu, Muslima, Jude und Ezide. Alle kamen nach dem Jahr 1945 nach Deutschland. Die Ausstellung will ihre Fluchtgründe und Erlebnisse bei der Integration in ihrer neuen Heimat verdeutlichen.

Bei der Eröffnung sind Doris Schröder-Köpf, Niedersächsische Migrationsbeauftragte, Rainer Müller-Brandes, Diakoniepastor und Professor Wolfgang Reinbold vom Haus der Religionen anwesend.

Im Rahmen der Ausstellung wird am Dienstag, 1. Oktober, um 19 Uhr ein Erzählcafé angeboten. Unter dem Titel „Bei mir war das so“ werden dort alte und neue Geschichten der Flucht nach Niedersachsen berichtet. Die Moderation übernimmt der HAZ-Reakteur Simon Benne.

Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen. Die Auferstehungskirche liegt an der Helmstedter Straße 59 in Hannover-Döhren.