Foto: HkD

40 Jahre Missionarisches Zentrum Hanstedt

Nachricht 22. Mai 2019

„Kraft, Energie und Vertrauen durch den Glauben an Gott“, so titelte die Uelzener Allgemeine Zeitung über das Jubiläumswochenende vom 10.bis 12. Mai zum vierzigsten Bestehen des Missionarischen Zentrums (MZ) in Hanstedt.

In der Tat war an diesem Wochenende viel von dem kraftvollen Geist einer „eingeschworenen Gemeinschaft“ zu spüren, wie es der Tontechnikmeister Sebastian Klink auf den Punkt brachte. Er hatte die Freude an allen drei Tagen als Außenstehender vom Mischpult aus die Podiumsveranstaltungen zu verfolgen.

Am Freitag feierte das MZ mit dem Dorf. Völkerballturnier mit Dorfmannschaften - bei dem die Jugendfeuerwehr gewann, evangelistisches Kabarett mit Torsten Hebel, Tanz im Mai mit der Band „Sitting Bull“ und eine besinnliche Taizéandacht mit hunderten Kerzen zum Tagesabschluss boten dem Dorf einen abwechslungsreichen Start in die Feierlichkeiten.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der „ehemaligen“ Hausgemeinden (Ex-HG). Kurzvorträge von Ex-HG’lern und Gesprächsrunden zu Glaube und Wissenschaft, der Glaube als Geschenk, der Glaube im Alltagswahnsinn und Identitätsfindung boten den Gästen viele Anregungen zum Austausch. Am Nachmittag wurde die neue Chronik von Hermann Brünjes vorgestellt, die im Büro des MZ gegen Spende zu erhalten ist. Nach der traditionellen Wochenschlussandacht mit Abendmahl und persönlichem Segnungsangebot klang der Abend in der Cocktailbar mit Aktionen und Anekdoten aus 40 Jahren MZ aus.

Der feierliche Festgottesdienst am Sonntag bot mit der Podiumsgesprächspredigt ein Experiment, bei dem die ehemaligen Leiter Andreas Weiß, Eckard Oldenburg und Wolfhardt Knigge mit dem aktuellen Leiter Andreas Tuttas, moderiert von Torsten Hebel, Einblicke in die Geschichte des MZ, in Glaubenserfahrungen und Zukunftsperspektiven gaben. Der Gründer Eckard Krause konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen. Das Jubiläum endete mit einem Vortrag zu „Vision von Kirche“ von Torsten Hebel, der sich eine Kirche wünscht, die bei den Menschen genau hinhört, genau hinsieht und ihren Alltagstrott durchbricht, um für die Menschen da zu sein.