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Damit es auf dem Friedhof brummt und summt

Nachricht 06. Mai 2019
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Friedhöfe und Grünflächen von Kirchengemeinden können durch gezielte Maßnahmen ein guter Lebensraum für Insekten sein – beispielsweise durch Wildblumenwiesen. Ein Seminar am 25. Mai informiert über konkrete Ideen. Foto: Gabi Gust

Welche Pflanzen sind eine gute Nahrungsquelle für welche Insekten? Wie lege ich eine Wildblumenwiese so an, dass sie möglichst lange gut aussieht und für Insekten einen hohen Nutzen hat? Wie pflege ich diese Wiesen?

Ein Tagesseminar des Arbeitsfeldes Klima- und Umweltschutz im Haus kirchlicher Dienste der Hannoverschen Landeskirche am Samstag, 25. Mai in Göttingen, geht diesen Fragen nach. Es findet in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in der Friedhofskapelle des Parkfriedhofs Junkerberg statt. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland - BUND Niedersachsen - hat dort Probeflächen im Rahmen seines Projektes „Ökologische Nische Friedhof“ angelegt. Es ist inhaltlich auf jede andere Wiese übertragbar.

Friedhöfe und andere Grünflächen von Kirchengemeinden bieten die Chance, dem extremen Schwund der Insektenvielfalt zu begegnen. Exotische Bepflanzung und viel Rasen fördern die Artenarmut auf Friedhöfen und Kirchengrundstücken: Friedhofsträger und Kirchengemeinden können für Wiesen statt Rasen sorgen, für heimische Bäume statt Koniferen, für mehrjährige Stauden statt Wechselbepflanzung und für gezielte Insektenschutzmaßnahmen in Randbereichen.

Das Seminar "Die unverdrossene Bienenschar - schön wär's" richtet sich an Ehren- und Hauptamtliche von Kirchengemeinden, die das Grün auf Kirchengrundstücken anlegen und pflegen oder für den Friedhof zuständig sind, sowie andere Interessierte.

Weitere Informationen und Anmeldung

Auskünfte gibt Gabi Gust, Umweltreferentin im Haus kirchlicher Dienste, Arbeitsfeld Umwelt- und Klimaschutz, unter Telefon: 0511 1241-594, E-Mail: gust@kirchliche-dienste.de.

Die Anmeldung ist möglich bis Montag, 20. Mai 2019.

Das Seminar kostet 25 Euro.