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Erste Anlaufstelle für Berufsgruppen

Nachricht 31. Januar 2019
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Gundula Olschewski geht nach 25 Jahren als Verwaltungsangestellte im HkD zum 1. März in den Ruhestand. Foto: Jens Schulze / HkD

Nach 25 Jahren im Haus kirchlicher Dienste (HkD) geht Gundula Olschewski zum 1. März in den Ruhestand. „Es war ein tolles Arbeiten hier im Haus, kurze Wege, alles unter einem Dach und eine gute Atmosphäre“, so die Verwaltungsmitarbeiterin.

Mit 17 Jahren begann Olschewski eine Ausbildung zur Verlags- und Industriekauffrau und arbeitete nach abgeschlossener Lehre bis 1979 für das Arbeitsamt. „Als ich dort aufhörte, ging es gerade erst los mit Computern am Arbeitsplatz“, erzählt Olschewski. „Nach der Familienpause nahm ich daher von 1992 bis 1993 an einem ‚Kurs für Berufsrückkehrerinnen‘ teil.“ Mit den neuen Computer-Programmen bestens vertraut, war sie dann die geeignete Kandidatin für eine Stelle in der Adressverwaltung des damaligen Amtes für Gemeindedienst.

„Alles sollte am besten gestern geliefert sein"

1996 wechselte Olschewski in die Arbeitsstelle für Kindergottesdienst. Eine der Hauptaufgaben war  hier die Seminarverwaltung, die Beratung für die Ausleihe von geeigneten Büchern aus der umfangreichen Bibliothek und  der Materialversand. „Unsere Materialien reichten von Luftballons und Streichhölzern über Egli-Puppen bis hin zu Arbeitshilfen und Krippenspiel-Texten. Und alles sollte natürlich am besten gestern schon geliefert sein“, erinnert sich die 63-Jährige schmunzelnd. Über diesen ganz normalen Wahnsinn verfasste sie übrigens ein paar Jahre lang „Gundis Glosse“ im Mitarbeitermagazin des Kindergottesdienstes „Kimmik“. Besonders gern fuhr Olschewski auch zu Kirchentagen, um dort einen Materialstand zu betreuen.

An der Arbeit im HkD schätzte sie neben den „tollen Teams, dass ich wusste, was meine Aufgaben waren, aber eigenverantwortlich entscheiden konnte, wie ich diese Aufgaben erledige!“ Für einige Jahre versah Olschewski auch das Amt der Gleichstellungsbeauftragten.

Freude an Herausforderungen

Als die Arbeitsstelle für Kindergottesdienst 2008 ins Michaeliskloster in Hildesheim umzog, blieb Olschewski im HkD und übernahm das Sekretariat für die Kirchlichen Berufsgruppen. „Hier war ich die erste Anlaufstelle für Diakone und Diakoninnen, Küster und Küsterinnen und Pfarramts- und Ephoralsekretärinnen.“ Neben der Seminar-Verwaltung kamen neue Herausforderungen hinzu, zuletzt das Erlernen verschiedener Internet-Anwendungen. „Mir macht es Spaß, mich weiterzubilden und am Computer zu arbeiten!“, so Olschewski.

So verwundert es nicht, dass sie in ihrer Freizeit am Computer Video-Filme von ihren Reisen zusammenstellt. „Mein Mann und ich haben noch viele Reisepläne!“, sagt die Mutter zweier erwachsener Kinder. „Ich freue mich auch darauf, meinen Garten neu zu gestalten und wieder Zeit zum Töpfern zu haben!“

Verabschiedung am 14. Februar

Die Verabschiedung von Gundula Olschewski wird am 14. Februar mit einer Andacht um 12 Uhr im Haus kirchlicher Dienste gefeiert.