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Heimat aus der Sicht von drei Religionen

Nachricht 24. Januar 2019

„Heimat“ macht das zweite Interreligiöse Frauenmahl in der Marktkirche Hannover am Abend vor dem Internationalen Frauentag zum Thema. An festlich gedeckten Tischen werden Frauen am Donnerstag, 7. März, in der gotischen Kirche essen und trinken. Sie hören zwischen den Gängen Tischrednerinnen aus drei Religionen: Professorin Dr. Katja Lembke, Direktorin des Landesmuseums Hannover und Mitglied der Landessynode, die Hamelner Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg und die muslimische Bloggerin und YouTuberin Farah Bouamar. Ein Grußwort spricht die Präsidentin des Niedersächsischen Landtags Dr. Gabriele Andretta. 

„Heimat ist da, wo ich meine Identität entdecke und angstfrei sein kann und wo dies auch für andere gilt. Sie kann bedroht sein durch (Bürger-)krieg und soziale Kälte und ebenso durch Rassismus und Antisemitismus“, sagt Bettina Rehbein, theologische Referentin im Frauenwerk der Hannoverschen Landeskirche und Mitglied im interreligiösen Vorbereitungsteam. Zu „Heimat“ gehörten auch Werte und Erfahrungen gelebter kultureller und religiöser Vielfalt. Heimat habe mit Identität zu tun – und diese sei manchmal trotzdem verschüttet und rudimentär, so Rehbein weiter. Heimat zu haben und zu geben ist eine Aufgabe – und mit dieser werden sich die Tischrednerinnen aus ihren unterschiedlichen Perspektiven auseinandersetzen.

Musik machen Stella Perevalova und Elena Kondrashova von der liberalen jüdischen Gemeinde Hannover.

Konditionen und Anmeldung

Anmeldung per E-Mail: frauenwerk@kirchliche-dienste.de.
Die Kosten betragen auf 25 Euro.
Bei sehr großer Nachfrage werden die Plätze ausgelost.