Foto: HkD

Urlaub im Talar

Nachricht 01. Februar 2019

Taufen am Strand, Gottesdienste im Zelt mit einer „Flip-Flop-Gemeinde“ und Gespräche im Strandkorb: Urlaub und seelsorgerliche Arbeit können Pastorinnen und Pastoren miteinander verbinden, wenn sie sich bis 18. März für einen Urlauberseelsorge-Einsatz in diesem Sommer beim Landeskirchenamt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers bewerben.

Einsatzzeiten am Festland in Carolinensiel und in Norddeich im Juni und auf Spiekeroog vom 13.-31. Juli und im Herbst ab dem 19. Oktober stehen noch auf der Liste, die Pastorin Antje Wachtmann, Referentin für Urlauberseelsorge im Haus kirchlicher Dienste laufend aktualisiert. „Für das laufende Jahr 2019 sind wir sehr gut belegt.“ freut sich Wachtmann. „Für Interessenten lohnt sich eine frühzeitige Bewerbung für das Jahr 2020. Gerade der Urlaubsdienst auf den Inseln ist sehr beliebt. Aber auch für 2019 lohnt sich nochmal ein späteres Nachfragen. Manchmal werden auch Einsatzzeiten wieder frei“.

Beauftragung dauert mindestens 14 Tage

Die  Unterbringung für den Urlauberseelsorger oder -seelsorgerin  in einer speziellen Wohnung oder Ferienwohnung ist kostenfrei, Fahrtkosten zum Einsatzort werden übernommen. Familienangehörige müssen einen Anteil an der Unterbringung und ihre Fahrtkosten selbst tragen. Eine Entschädigung für den Dienst wird nicht gezahlt. Ruheständler können in der Regel bis zum 70. Lebensjahr eingesetzt werden. Ein Kurseelsorgeauftrag muss mindestens 14 Tage umfassen. Bewerbungen richten Interessenten laufend - nach vorheriger Rücksprache mit dem zuständigen Pfarramt des Einsatzortes und mit Pastorin Wachtmann - auf dem Dienstweg an das Landeskirchenamt.

Auch Diakoninnen und Diakone sowie Prädikantinnen und Prädikanten, die  an einer Mitarbeit in der Urlauberseelsorge in den ausgeschriebenen Orten interessiert sind, können sich nach vorheriger Absprache mit Wachtmann bewerben.

Über 200 Urlauberseelsorger sind jedes Jahr auch in anderen Bundesländern oder im Ausland unterwegs, sogar auf Kreuzfahrtschiffen. „Kirche im Tourismus“ vermittelt Mitarbeitende in Einsätze, begleitet sie und bietet mit einer  jährlichen Tagung theologische Reflexion und Fortbildung an.