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Guter Zusammenhalt am Empfang

Nachricht 23. Oktober 2018
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Foto: Jens Schulze/ HkD

Ihr Gesicht sehen Besucher des Hauses kirchlicher Dienste (HkD) nun nicht mehr als erstes, wenn sie das Haus in der Archivstraße betreten: Karin Rippich geht nach 18 Jahren als Mitarbeiterin am Empfang zum 31. Oktober in den Ruhestand. Am Donnerstag, 25. Oktober hat sie ihren letzten Arbeitstag.

„Schon beim Bewerbungsgespräch habe ich mich hier im Haus wohlgefühlt“, erzählt die heute 65-Jährige. Sie hatte zuvor als Verwaltungsangestellte in einem Betrieb mit 400 Mitarbeitenden gearbeitet, der schließen musste, weil es keinen Nachfolger gab.

„Von Anfang an waren wir im Empfang ein gutes Team mit einem festen Zusammenhalt“, erinnert sich Rippch. Wenn Menschen ins Haus kamen, half sie bei der Suche nach Räumen und Veranstaltungen. Viele telefonische Anfragen landen am Empfang und müssen vermittelt werden. „Wir sind auch zuständig für die Ausgabe von Büromaterialien wie Stifte und Aktenordner“, so Rippich.

Im Team am Empfang arbeiten zwei Mitarbeitende mit festen Stellen, weitere sind auf 450-Euro-Basis stundenweise im Glaskasten im Foyer zu finden. Als eine der beiden fest Angestellten war Rippich zuständig für die Bestellung der Büromaterialien. „Jeden Dienstag bin ich den Bestand durchgegangen und habe neue Bestellungen gemacht“, berichtet sie. „Und dann arbeiten wir auch den Fachbereichen zu, wenn es zum Beispiel Postsendungen mit vielen Flyern oder Programmen gibt, dann tüten wir diese ein, während wir hier sitzen.“

Das Haus verlässt sie nur ungern. „Man trifft hier im HkD sehr interessante Leute und ich hatte viele nette Gespräche“, sagt sie rückblickend. Im Ruhestand hat sie nun mehr Zeit für ihren Ehemann, den Sohn und die zwei Enkel. Mit ihrem Mann ist sie in verschiedenen Vereinen aktiv, bei den Naturfreunden und seit 30 Jahren in der Volkstanzgruppe Höver. „Vielleicht suche ich mir auch ehrenamtliche Aufgaben“, überlegt Rippich. „Das wird schon eine große Umstellung werden.“