Foto: HkD

Mehr Kontakt zu vielen Arbeitsfeldern

Nachricht 26. Januar 2018

„So viel Blume war noch nie“ scherzte Pastorin Amélie zu Dohna am Mittwoch in der Hausandacht im Haus kirchlicher Dienste und zeigte auf neun Blumensträuße hinter sich. Diese überreichte Direktor  Ralf Tyra später an die Mitarbeitenden des Evangelischen FundraisingService (EFS), die als Gruppe zu Neunt (sieben waren anwesend) im HkD begrüßt, eingeführt und gesegnet wurden – so viele, wie  noch nie auf einen Schlag.

Mit der Umwandlung des ehemaligen Evangelischen MedienServiceZentrums (EMSZ) zur Evangelischen Medienarbeit (EMA) kamen die frühere Abteilung „Fundraising“ komplett zu Jahresbeginn als neues Arbeitsfeld „Evangelischer FundraisingService“ in den „Fachbereich 1 – Gemeindeentwicklung. Mitarbeitende. Ehrenamt“ im HKD. Dort entdeckten alle Beteiligten schnell die zahlreichen Verbindungen etwa zu den Arbeitsfeldern Ehrenamt, Kirchenvorstandsarbeit und Gemeindeberatung, sowie zu vielen anderen Arbeitsfeldern des HkD. Und am Mittwoch nahm der Fachbereich und das ganze Haus die neuen Kollegen offiziell in der Einführungs-Andacht auf. In ihrer Ansprache nannte zu Dohna Jesus einen „Pfundheber, neudeutsch Fundraiser“. In dem Gleichnis von den anvertrauten Talenten gehe es darum, aus den verliehenen Begabungen etwas zu machen. „Fundraiser helfen dabei, Pfunde zu heben und mehr Realität zu eröffnen“. Bei Smartphones könnten mit Hilfe von „augmented reality“ weitere Möglichkeiten an einem Ort virtuell aufgezeigt werden. Auch der Glaube augmentiere, also verstärke, intensivere und erweitere, unsere Wirklichkeit, so zu Dohna. „Durch den Glauben nehmen wir mehr wahr“.

Tyra meinte, die Einführung solle sichtbares Zeichen sein, „dass Sie uns herzlich willkommen sind“. Oberlandeskirchenrat Rainer Kiefer sagte in seiner Ansprache im Anschluss, die Landeskirche wünsche sich, dass die Fundraiser weiterhin ihre Gaben in den Dienst aller stellen mögen und wünschte ihnen einen „liebevollen Blick“ auf ihr neues organisatorische Dach. „Das Fundraising-Team des EFS freut sich auf die Zusammenarbeit mit den vielen Arbeitsfeldern. Alle sind gemeinsam engagiert, Kirche zukunftsfähig zu halten. Die professionelle Suche nach freiwilliger Unterstützung, also das Fundraising, gehört nun noch enger dazu“, meinte der Leiter des Arbeitsfeldes Paul Dalby abschließend.

Der EFS ist seit Jahresbeginn ein Arbeitsfeld des HKD, zieht aber in mancherlei Hinsicht erst im Laufe des Übergangsjahres 2018 voll in die neue Struktur ein, so zum Beispiel auch räumlich: Noch sind die Büroräume im Gebäudeteil B, in dem der Fachbereich 1 zu Hause ist, nicht frei.