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Talkformat "Religionen im Gespräch" geht in die zweite Runde

Nachricht 19. Dezember 2018
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Prof. Dr. Wolfgang Reinbold, Referent für Kirche und Islam im HkD. Foto: Jens Schulze/HkD

Das Talkformat „Religionen im Gespräch“ startet mit multimedialen Erweiterungen in die zweite Staffel. Einmal im Monat diskutiert der Beauftragte für Kirche und Islam im Haus kirchlicher Dienste, Prof. Dr. Wolfgang Reinbold, mit einer Expertin oder einem Experten über ein aktuelles Thema mit interreligiösem Bezug. Das Auftakt-Gespräch ist am Donnerstag, 27.12.2018 um 19:30 Uhr auf dem hannoverschen Fernsehsender „h1“ zu sehen, danach jeweils am 4. Donnerstag im Monat.

Das erste Gespräch der neuen Staffel findet in Osnabrück statt. Gesprächsgast ist der Islamische Theologe und Imam Dr. Esnaf Begic vom Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück. Mit ihm diskutiert Reinbold über die Frage: „Wie studiert man Imam?“.

Im Unterschied zur ersten Staffel, die das Format einer Talkrunde hatte, besucht der Moderator in den neuen Folgen seine Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner vor Ort.

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Imam Dr. Esnaf Begic im Gespräch mit Prof. Dr. Wolgang Reinbold – die neue Folge von „Religionen im Gespräch“ ist jetzt auf youtube und über andere Kanäle zu sehen. Foto: ekn.de

„Religionen im Gespräch“ hat sich in den vergangenen Jahren bundesweit einen Namen gemacht. Die erste Staffel wurde in den Jahren 2012–2017 im Haus der Religionen in Hannover aufgezeichnet und auf YouTube und der Internetseite www.religionen-im-gespraech.de veröffentlicht.

„Es freut uns, dass die Reihe so gut angenommen wird“, sagt Reinbold. „Es gibt viel zu wenig seriösen Interreligiösen Dialog im Internet und im Fernsehen. Die Extremisten fluten das Netz mit ihren Inhalten. Wir müssen wenigstens versuchen, dem etwas entgegenzustellen.“ Die zweite Staffel „Religionen im Gespräch“ wird ab sofort an jedem 15. des Monats veröffentlicht und ist auf verschiedenen Kanälen abrufbar. Die multimedialen Inhalte werden vom Evangelischen Kirchenfunk Niedersachsen-Bremen produziert.

Neben der Veröffentlichung auf YouTube steht das Gespräch auch als Podcast auf den bekannten Plattformen zur Verfügung. Ebenfalls ist „Religionen im Gespräch“ für alle mit einer Sprachassistenten gesteuerten Amazon-Geräte verfügbar. Dafür muss das „Alexa-Skill“ einmalig aktiviert werden.