Foto: HkD

Hannover feiert das Jubiläum der Reformation

Nachricht 23. Mai 2017

Es ist ein Fest für alle. Es ist ein Fest der Vielfalt. Es ist ein Fest in der Mitte der Stadt. Es ist DAS FEST zum Jubiläum der Reformation in Hannover: „Vergnügt.erlöst.befreit.Leben“ ist das Begleitwort für Sonnabend, 26. August, wenn der Evangelisch-lutherische Stadtkirchenverband in Hannovers Altstadt zum Feiern einlädt.

In und an den Kirchen der Innenstadt wird es ein ebenso interessantes wie vielfältiges und außergewöhnliches Musik- und Kulturprogramm geben. Den ganzen Tag wird die Innenstadt pulsieren – voller Gedanken und Ideen, voller Fröhlichkeit und Freude, voller Lebendigkeit und Schwung. Eben „vergnügt.befreit.erlöst“ wie es eine Psalmzeile von Hanns-Dieter Hüsch vorgibt. Diese Zeile lieferte auch den Titel für eine Komposition von Alfred Koerppen, die am Festtag in Hannover ihre Welt-Uraufführung erlebt. Eingeladen sind die Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Region Hannover, völlig unabhängig von Alter und Konfession. „Es wird ein Fest für alle in der Mitte der Stadt. Dort ist unser Platz“, positioniert Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann die Evangelisch-lutherische Kirche, die zum Reformationsjubiläum Gastgeberin für alle ist.

Rund um die Marktkirche gibt es Plätze der Begegnungen, Darstellungen und Beteiligungen. In der Aegidienkirche legen Rapper und DJs nicht nur für Jugendliche auf. In der Neustädter Hof- und Stadtkirche rückt die Zukunft der Religion in der Zivilgesellschaft in den Fokus. Zum Diskurs darüber haben unter anderem bereits der EKD-Vorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und Reformationsbotschafterin Margot Käßmann zugesagt. Am Leineufer schlägt die Evangelische Jugend ihr Aktionscamp auf. Zudem gibt es neben viel, viel Musik unter anderem Impulsworte, Orgelfenster, Marktstände, Stundengebete und einen Vesperweg sowie Gelegenheiten der Begegnung, der Stärkung und des Wiedersehens.

Auch das Haus kirchlicher Dienste (HkD) beteiligt sich aktiv: Um 17 Uhr beginnt ein Stationenweg von der Marktkirche zur Basilika St. Clemens, der dort in einen Vespergottesdienst mündet. Gegen 18 Uhr hält die Prozession an der Neustädter Hof- und Stadtkirche. Nach einem Bläserruf begrüßen Vertreter der „Gemeinden anderer Herkunft und Sprache“ (GaSH), die im HkD von einem Arbeitsfeld in ihrer Arbeit begleitet werden, den Zug mit Liedern in unterschiedlichen Sprachen; ein Vertreter der Orthodoxen spricht ein Grußwort, weitere Orthodoxe sprechen Fürbitten. Dann geht der Stationenweg weiter.

Die Grundidee ist: Alte - so Orthodoxe -  wie neue Migrationsgemeinden begrüßen den Zug an der Neustädter Hof- und Stadtkirche, dem Ort, an dem einmal jährlich ein interkultureller Gottesdienst gefeiert wird.

Auch gibt es Info-Zelte an der Marktkirche und voraussichtlich sind die Arabisch-deutsche evangelische Gemeinde Hannover, die multikulturelle Christliche Gemeinde Bethanien, die Internationale Konferenz christlicher Gemeinden im Bereich der Hannoverschen Landeskirche und die Eritreer dabei.