Foto: HkD

Landesjugendcamp

Nachricht 10. Juli 2014

Gemeinsam jubeln - 2200 Jugendliche beim Landesjugendcamp

Camp2014Internet
Einstimmung auf ein gemeinsames Abendessen Foto: Roland Geisheimer

Das war’s! Die Zelte sind abgebaut, die Wiese wieder hergerichtet. Und die Evangelische Jugend der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers blickt zurück auf ein gelungenes Landesjugendcamp 2014. Rund 2200 Jugendliche aus der gesamten Landeskirche haben vom 4. bis 6. Juli ein Wochenende in Verden verbracht, haben gemeinsam gefeiert, gesungen, diskutiert und gebetet.
In sechs großen Themenzelten konnten die Teilnehmer aus über 100 Veranstaltungen, Workshops, Shows und Mitmachangeboten rund um das Thema „Zukunft“ wählen. Sie haben die „Stadt Gottes“ entworfen, mit internationalen Gästen im Global Village „Mensch ärgere dich nicht“ gespielt (allerdings mit unfairer Ressourcen- und Machtverteilung – ganz wie im richtigen Leben) oder im Speed-Dating mit Landtagsabgeordneten diskutiert.
Zur Eröffnung des Camps am Freitagabend kamen auch Landesbischof Ralf Meister und der Staatssekretär im niedersächsischen Sozialministerium Jörg Röhmann – gleich nachdem sie mit den Jugendlichen das Fußballspiel Frankreich – Deutschland angesehen hatten. Denn das gehört auch zu einem Jugendcamp dazu: gemeinsam mitfiebern und jubeln.
Und auch kritisch sein: Bei der Kollekte des Abschlussgottesdienstes kamen 1070 Euro zusammen – mehr als in den vergangenen Jahren. Gesammelt wurde für das Projekt „Rote Karte zeigen“ gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung in Brasilien.
„Insgesamt war es ein sehr entspanntes Camp gewesen“, freut sich Koordinator Michael Peters aus dem Landesjugendpfarramt. Wenn man bedenkt, was für eine Logistik hinter dieser Großveranstaltung steckt, ist das keine Selbstverständlichkeit. 2200 Jugendliche und rund 400 Organisatoren galt es zu versorgen. Dazu musste jeder und jede mit anpacken.
Das Landesjugendcamp findet alle zwei Jahre auf einer großen Wiese in Verden statt. Es ist die größte nicht-kommerzielle Veranstaltung der Landeskirche, von Jugendlichen für Jugendliche organisiert.
 

Weitere Eindrücke vom Camp gibt es hier