Foto: HkD

Ausflug in Autostadt

Nachricht 17. Juli 2014

HkD-Mitarbeiter lernen Produktion und Betriebsklima bei VW kennen

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Mit der sogenannten “Golfbahn“ fuhren die HkD-Mitarbeiter durch die Produktionshallen in Wolfsburg. Foto: Gunnar Schulz-Achelis 

„Wir transportieren Automobilität über Emotion. Es geht um ein Gefühl zum Auto durch die Arbeit und um die Beziehung der Menschen zu VW – oft sogar schon über Generationen.“

Das sagte VW-Mitarbeiter Robertino Alaimo beim Betriebsbesuch von 67 Mitarbeitenden des Hauses kirchlicher Dienste (HkD) am Mittwoch in Wolfsburg. Der Besuchsdienstsachbearbeiter hatte einen emotionalen Imagefilm gezeigt, führte die kirchlichen Mitarbeiter durch das Werk und die Produktion und beantwortete Fragen.

So wollten die Kirchen-Mitarbeiter wissen, wie man dem demographischen Wandel bei VW begegnet. Personalleiter Kai-Stefan Linnenkohl sagte, die Bewerberzahlen gingen tatsächlich zurück. Auszubildende würden durch VW nachqualifiziert und auch ältere Mitarbeiter fortwährend fortgebildet. „Eine gesunde und zufriedene Mannschaft leistet mehr“, meinte Alaimo weiter mit Blick auf eigene und kostenlose Fitness-Studios auf dem Werksgelände.

Einige der Werkmitarbeiter, die gemeinsam mit 2100 Robotern täglich 3800 Fahrzeuge in drei Schichten produzieren, treffen sich in den Pausen in Gebetskreisen, erläuterte auf Nachfrage Peer-Detlev Schladebusch. Der Referent im kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt hatte die Gespräche arrangiert und den Ausflug - zusammen mit Karin Paeschke und Merten Wecker - organisiert.

So traf man nach dem Genuss der VW-eigenen Currywurst in der Autostadt deren Kreativdirektorin Dr. Maria Schneider, die das „Erlebnis“-Konzept der Auto-Austellung erläuterte.