werkstücke2014

Foto: Gunnar Schulz-Achelis/HkD

"Theologie - feministisch"

Nachricht 20. Juli 2014
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Die Teilnehmerinnen des Fernstudiums "Theologie - feministisch", Foto: Cornelia Renders

Abschlussstag zog viele Gäste an

Gefühlt war es der heißeste Tag des Jahres: Am Samstag, den 19. Juli 2014 kamen 23 Frauen zum Abschlusstag des Fernstudiums „Theologie feministisch“ nach Hannover.

Das vielfältige Programm zog mehr als 100 Gäste an. In ihren Grußworten gaben Dr. Heike Köhler (Oberkirchenrätin Landeskirchenamt), Ralf Tyra (Direktor HkD), Katharina Friebe (Theologische Referentin EfiD), Cornelia Nicolay (Konvent ehemaliger Fernstudentinnen) und Susanne Sengstock (Theologische Referentin und stellvertretende Leiterin des Frauenwerks der Nordkirche) den Absolventinnen aus unterschiedlichen Perspektiven Nachdenkenswertes und Heiteres mit auf den Weg. Anschließend konnten die Besucher und Besucherinnen in einer Ausstellung die Abschlussarbeiten der Fernstudentinnen bewundern. Wichtige Erkenntnisse und Einsichten aus dem Fernstudium wurden in anspruchsvollen theologischen Texten, pädagogischen Entwürfen, spielerisch-humorvollen Gestaltungen, Collagen, Skulpturen und theopoetischen Beiträgen zu Gesicht und zu Gehör gebracht.

Den feierlichen Abschluss bildete der Festgottesdienst in der Neustädter Hof- und Stadtkirche, in dem der Geistliche Vizepräsident des Landeskirchenamtes und Schirmherr des Fernstudiums, Arend de Vries, den 23 Frauen ihre Zertifikate überreichte.

Zum Fest gekommen waren auch etliche Absolventinnen früherer Kurse. Seit 2007 haben 117 Frauen in unserer Landeskirche an diesem anspruchsvollen theologischen Bildungsprogramm teilgenommen. Etliche bringen die daraus gewonnenen Erkenntnisse in ein ehren- oder hauptamtliches kirchliches Engagement ein. Die Wirkungen des Fernstudiums sind auch im privaten Umfeld der Teilnehmerinnen deutlich zu spüren. Freundinnen, Partner, Kinder und Eltern waren zum Fest mitgekommen und brachten ihre Beteiligung zum Ausdruck: „Herzlichen Dank, die Impulse aus dem Fernstudium haben uns viele gute Gespräche ermöglicht.“

Die Werkstücke sind noch bis zum 31.07. im Haus kirchlicher Dienste ausgestellt und öffentlich zugänglich.

Während der Öffnungszeiten des Hauses (Montag bis Donnerstag: 08:00 und 18:00 Uhr; Freitag 08:00 und 16:00 Uhr) können Sie jederzeit durch die Ausstellung gehen. Wenn Sie Begleitung und Erläuterung wünschen, bitten wir um vorherige Terminabsprache unter 0511 1241-440.

Anne Rieck