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Rosenstraße 76 - Häusliche Gewalt überwinden
Gewalt geschieht in vertrauten Räumen. Rosenstraße 76 ist eine interaktive Ausstellung, in der die Besucherinnen und Besucher unterschiedlichen Formen häuslicher Gewalt begegnen. Auf den ersten Blick scheint man eine gewöhnliche Wohnung zu betreten. Anhand der Einrichtungsgegenstände und angehängter Beschreibungen wird schnell deutlich, dass die vertrauten vier Wände ein unbemerkter Ort des Schreckens sein können.

Bild: Klaus G. Kohn
Beim Eintritt in die Ausstellung werden die Besucher aufgefordert, hinter die schöne Fassade zu schauen: Sie sollen Türen öffnen, Schränke inspizieren oder technische Geräte benutzen. 40 Informationsschilder an einzelnen Gegenständen zeigen Ursachen, Formen und Auswirkungen häuslicher Gewalt auf. Ein besonderer Aspekt wird Gewalt in der häuslichen Pflege sein. Für diesen Themenbereich wird die ursprünglich von Brot-für-die-Welt konzipierte Ausstellung um einen weiteren Raum ergänzt.
Kooperationspartner aus Kirche, Schule, Politik und Gesellschaft begleiten die Ausstellung mit flankierenden Angeboten: Diskussionen, Informationsveranstaltungen, Vorträge, Workshops, Gottesdienste, Unterrichtseinheiten, Beratungsangebote für Betroffene zeigen die unterschiedlichen Facetten der Gewalt und geben Hilfe zu deren Überwindung.
Eine gemeinsame Projektgruppe des Frauenwerks, der Männerarbeit und der Friedensarbeit im Haus kirchlicher Dienste haben die Präsentation der Ausstellung an verschiedenen Orten der Hannoverschen Landeskirche vorbereitet. Im Februar wird das Projekt mit der Ausstellung in Hannover vom 29. Februar bis 18. März 2012 eröffnet. Weitere Ausstellungsorte sind Osterode, Hildesheim, Buchholz und Emden.



Aygül Özkan
Ralf Meister 





















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