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Gott sei Dank, es ist Sonntag - Impulse für die Gemeindearbeit

Die parlamentarische Debatte um das Ladenschlussgesetz hat in den letzten Monaten die Diskussion über den Sonntag neu entfacht. Wozu ist der Sonntag da? Ist er frei verfügbar, auch zum Arbeiten und Einkaufen? Oder ist er zu schützen, als "heiliger" Tag?

Manche Menschen sagen, für sie sei der Sonntag eher eine Belastung – ein Tag der Einsamkeit für Alleinstehende, ein Tag der Langeweile für Jugendliche, manchmal auch ein Tag des Streites und der familiären Gewalt. Was ist der Sonntag? Wie können wir ihn positiv nutzen und gestalten?

Unsere Landesbischöfin Frau Dr. Margot Käßmann sagte dazu vor der Landessynode:
"Der Sonntag als Feiertag ist ja biblisch gesehen ein gutes Gebot für die Menschen. Kein Verbot von schönen Dingen, sondern ein Angebot. Denk nach über dein Leben! Begegne Gott! Hab Zeit für dich und die Menschen, die du liebst! Ein Freiraum, ja Freiheit wird hier angeboten."

Seit 2007 gibt es die bundesweit angelegte Öffentlichkeitsinitiative der EKD mit dem Slogan "Gott sei Dank, es ist Sonntag - Evangelische Kirche". Darin geht es zum einen darum, den Sonntag als arbeitsfreien Tag zu erhalten, der den Menschen zugute kommt. Zum anderen ist das Ziel, den Sonntag als wichtigen Bestandteil unserer christlichen Kultur neu zu erleben und sinnvoll zu füllen: Der Sonntag ist eine besondere Zeit, ein Geschenk Gottes

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