Blog der Kingston Delegierten der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
"Ehre sei Gott und Friede auf Erden"
Arbeitshilfe zur Internationalen Ökumenischen Friedenskonvokation 2011 und zum Verfassen einer Friedenserklärung
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Internationale Ökumenische Friedenskonvokation
Ehre sei Gott und Frieden auf Erden
Das Ziel
„Die Internationale ökumenische Friedenskonvokation soll auf den Frieden Gottes als Geschenk und Auftrag der ganzen Oikumene hinweisen. Sie sucht die Friedenshaltung der Kirchen zu klären und zu stärken, Gelegenheiten zur Netzwerkbildung zu schaffen und unsere gemeinsame Verpflichtung zu Frieden und Versöhnung zu vertiefen.“ (Mission Statement der auf Grund des Beschlusses der 9. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Porto Alegre 2006)
Im Zentrum – eine Erklärung zum "gerechten Frieden"
- Sie soll bestätigen, was wir gemeinsam sagen können.
- Sie wird Themen benennen, die weiterer Arbeit bedürfen.
- Sie ist eine gedacht als Empfehlung von Beispielen praktischer und gelungener Friedensarbeit.
- Sie dient als Anregung von praktischen Diensten für diejenigen, sie sich verpflichtet fühlen.
Der Hintergrund:
Initiativen, Gemeinden und Kirchen in Deutschland haben sich an der Dekade zur Überwindung von Gewalt beteiligt, die der Ökumenische Rat der Kirchen bei der Vollversammlung in Harare 1998 für die Jahre 2001 bis 2010 mit dem Ziel „Kirchen für Frieden und Versöhnung“ ausgerufen hat.
Abgeschlossen werden soll die Dekade durch eine Internationale Ökumenische Friedenskonvokation mit ca. 2000 Teilnehmenden (Vertreter/Vertreterinnen von Kirchen, Organisationen und Netzwerken sowie von Repräsentanten anderer Religionen) unter dem Motto „Ehre sie Gott und Frieden auf Erden“ vom 16. bis 25. Mai 2011 in Kingston, Jamaica. Diese Versammlung soll eine Ökumenische Erklärung zum „gerechten Frieden“ verabschieden.
In deutschen Kirchen wie in allen anderen Mitgliedskirchen des Ökumenische Rates der Kirchen sind Gemeinden, Initiativen, Friedensgruppen und Netzwerke eingeladen, sich auf unterschiedlichste Weise an diesem Prozess, auch durch die Erstellung eigener Friedenserklärungen zu beteiligen.
Was ist eine Konvokation?
Eine „Konvokation“ ist historisch und kirchenpolitisch zwischen einer ökumenischer Konferenz und ökumenischem Konzil einzuordnen (in Anlehnung an Seoul 1990).
Friedentheologisch steht die „Friedenskonvokation“ für die „gemeinsame Berufung“ und das „gemeinsames Zeugnis“ für den Frieden im Sinne des Konziliaren Prozesses, der gelingenden Frieden immer nur in Verbindung mit Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung sieht.
Daher ist die „Friedenskonvokation“ auch unbedingt „ökumenisch“ vorzubereiten und durchzuführen, sowohl im Blick auf die verschiedenen konfessionellen Ausprägungen als auch ihre internationale Vernetzung.
Das Dekade-Logo für die IÖFK
ist neben weiteren Informationen zu finden auf der Homepage http://gewaltueberwinden.org/de.html - und www.oikumene.org
Einen Blog der Kingston-Delegierten der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers finden sie unter www.vision-gerechter-friede.de.




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