Migration
Leben im Verborgenen. Menschen ohne Pass und Papiere in Deutschland
Heimlich und unerkannt leben sie mitten unter uns – Menschen ohne gültige Aufenthaltserlaubnis. Sie sind weitgehend ausgeschlossen von der Gesundheitsversorgung. Ihre Kinder gehen nicht zur Schule. Faktisch rechtlos leben sie in der ständigen Furcht, entdeckt und aus Deutschland ausgewiesen zu werden.
In der Ausstellung „Leben im Verborgenen“ kommen Menschen ohne Pass und Papiere erstmalig zu Wort. Sie erzählen von ihren Sorgen und Nöten, von ihrer Suche nach einem menschenwürdigen Leben, das sie in ihren Herkunftsländern nicht finden konnten.
Evangelische Kirche und Diakonie setzen sich für Menschen ohne Papiere ein, denn Hilfe in der Not gehört zum Auftrag der Christen in der Welt. Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Leben in Freiheit und Würde – unabhängig von seinem Aufenthaltsstatus.
Die Ausstellung wurde am 30.09.2008 durch die Schirmherrin Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann in der Kreuzkirche in Hannover eröffnet.
Nächster Ausstellungsort:
30.10. – 7.11.2010
Ev.-luth. Epiphanias-Kirchengemein
Ausstellungseröffnung: 30.10., 15 Uhr
Prof. Dr. Wolfgang Reinbold, Ev.-luth. Landeskirche
Ansprechpartnerin: Pn. Karen Schmitz, 0511 - 90 89 75
Tituskirche, Hannover-Vahrenwald.
Ein Projekt des Hauses kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
in Kooperation mit:
Diakonisches Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Diakonisches Werk Stadtverband Hannover e.V.
Ökumenisches Netzwerk Asyl in der Kirche Niedersachsen
Schirmherrin: Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann.
Für einen ersten Eindruck können Sie hier acht der Ausstellungstafeln als PDF-Datei herunterladen.



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