Bildelement; Link zu: www.landeskirche-hannover.de
Bildelement; Link zur Startseite des Hauses kirchlicher Dienste

18. September 2011:
FĂĽr die Evangelische Zeitung antwortet Dirk Stelter, Ă–kumenebeauftragter der Landeskirche Hannovers


Ă–kumene

Warum Ă–kumene?

Jede Gemeinde, jede Kirche ist ganz Kirche, aber keine ist die ganze Kirche. Sie ist vollwertig, aber nicht vollständig. Und so gehören wechselseitige Beziehungen der Gemeinden und Kirchen – also Ökumene – zum Wesen jeder Gemeinde und jeder Kirche.
Gemeinden und Kirchen können miteinander feiern, voneinander lernen, einander bereichern und korrigieren. Ökumene stärkt die Glaubwürdigkeit dessen, wofür Christinnen und Christen einstehen. Zusammengelegte Kräfte sind oft effektiver.
Gleichzeitig setzt das Selbstverständnis der einzelnen Kirchen dem Grenzen, was Gemeinden und Kirchen miteinander tun können. Aber: Viel ist möglich.

Das Arbeitsfeld Ökumene…

… bietet Beratung, Information, Unterstützung und Vernetzung an – für Kirchengemeinden, Gruppen und Kirchenkreise, die gemeinsam etwas unternehmen möchten mit den Geschwistern aus der evangelisch-reformierten, römisch-katholischen, freikirchlichen oder orthodoxen Tradition.

 

Bei der Unterzeichnung der Charta Oecumenica: der katholische Bischof Dr. Josef Homeyer, die ehemalige evangelisch-lutherische Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann, der serbisch-orthodoxe Erzpriester Milan Pejic
Foto: Jens Schulze


Gottes Energie bewegt - Schöpfungszeit

Mit dieser Arbeitshilfe können Gemeinden für die Zeit zwischen 1. September und 4. Oktober einen Schöpfungstag oder eine Schöpfungszeit mit mehreren Aktivitäten planen - und dies gegebenenfalls auch mit dem Erntedankfest verbinden oder abstimmen. Die Arbeitshilfe enthält u.a. einen ökumenischen Gottesdienstentwurf, gemeindepädagogische Ideen sowie Anregungen für Maßnahmen zur Energie-Effizienz und zur Gründung eines Umwelt-Teams.

Details anzeigen

Haus kirchlicher Dienste unterstützt Interkulturelles Weihnachtsfest in der Lister Matthäuskirche in Hannover

An die 600 Menschen kamen am 14. Januar 2012 in die hannoversche Lister Matthäuskirche, um dort zum zweiten Mal ein interkulturelles Weihnachtsfest zu feiern.


Die Feier begann um 16.00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, in dem neben Menschen verschiedener Kulturen und christlicher Konfessionen mitwirkten. Beteiligt war neben der evangelisch-lutherischen Lister Johannes- und Matthäusgemeinde die Serbische Orthodoxe Gemeinde Hl. Sava, die Presbyterian Church of Ghana, die evangelische arabische Gemeinde Hannover, House of Glory, die römisch-katholische Pfarrgemeinde St. Joseph und die evangelisch-lutherische Marktkirchengemeinde sowie der Afrikanische Dachverband Norddeutschland und das Haus der Religionen.

Musikalisch gestalteten neben der Orgel der Chor der Presbyterian Church of Ghana, eine Band von House of Glory und der Posaunenchor der Lister Johannes- und Matthäusgemeinde den Gottesdienst. „Es begab sich aber zu der Zeit…“ – die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium trugen Muttersprachler in neun Sprachen vor. Pastorin Antje Marklein hielt ihre Predigt – ausgehend von Jesaja 42,3 „ Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen“ und dem Stroh in der Krippe – zu einem Strohhalm. Erzpriester Milan Pejic von der Serbischen Orthodoxen Gemeinde St. Sava erzählte, dass in seiner Kirche Brauch sei, zu Weihnachten das eigene Haus oder die Wohnung mit Stroh als Stall zu gestalten – als den Stall, in dem Jesus zur Welt gekommen ist und immer wieder zur Welt kommt.

Nach Grußworten von Bürgermeister Bernd Strauch und Bezirksbürgermeisterin Irma Walkling-Stehmann baute ein tatkräftiges Team der gastgebenden Kirchengemeinde die Kirche so um, dass die Teilnehmenden an weihnachtlich gedeckten Tischen Platz nehmen konnten und bei Live-Musik miteinander ins Gespräch kamen. Ein vielfältiges Büffet bot internationale Speisen.. Die Tanzgruppe „Chaverim“ der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover führte Tänze auf, bei denen auch andere mittanzten.

Parallel schauten die Kinder dem Figurentheater Seiler zu, spielten an der Riesenmurmelbahn und bastelten unter Anleitung Geschenke.

In Vorbereitung und Durchführung war das Haus kirchlicher Dienste durch den Ökumenebeauftragten Pastor Dirk Stelter vertreten. Seit Anfang 2011 wenden sich die Arbeitsfelder Ökumene sowie Migration und Integration verstärkt christlichen Migrationsgemeinden zu. Zu gemeinsamen Perspektiven für landeskirchliche und internationale Gemeinden veranstaltet das Haus kirchlicher Dienste gemeinsam mit dem Landeskirchenamt und der Evangelischen Akademie Loccum vom 1. bis 3. März 2012 in Loccum die Tagung "Glauben leben - vielfältig, international, interkulturell. Migrationsgemeinden und deutsche Gemeinden auf dem Weg".

Foto: Wilke

Zum SeitenanfangSeitenanfangHaus kirchlicher Dienste der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers · Archivstr. 3 · 30169 Hannover