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Predigtmediationen im christlich-jüdischen Kontext - zur Perikopenreihe IV
Dieser Band kann ab sofort vom Haus kirchlicher Dienste, Arbeitsfeld Kirche und Judentum, bei Angelika Walther für 10 € zuzüglich Porto und Verpackung bestellt werden.
Kreuzesthologie von der Schrift her befragen
Arbeitshilfe zu Andachten der Passion 2012 nach dem Markusevangelium im Licht der jüdischen Bibel
Diese Arbeitshilfe enthält theologische Reflexionen, wie auch Gebete, Texte sowie Liedvorschläge für Passionsandachten und einen Ostergottesdienst. Sie finden die Broschüre als download unter http://www.ekir.de/www/ueber-uns/judentum-christlich-juedisches-gespraech.php
Einführung von Pastorin Dr. Ursula Rudnick

Anwesend waren Vertreter des Direktoriums des Zentralrats der Juden in Deutschland Michael Fürst und Katarina Seidler, die Vorsitzende der beiden jüdischen Landesverbände in Niedersachsen sind. Landesrabbiner Jona Sievers betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des christlich-jüdischen Dialogs, der seine Relevanz keinesfalls verloren habe. Es sei noch nicht alles erledigt und alle Probleme gelöst, so gebe es noch immer Christen, die am Wunsch einer Mission unter Juden festhielten.
Katarina Seidler betonte: "Wichtig ist für uns ein Ansprechpartner in der Kirche, der auch, aber nicht nur über Wissen zum Thema religiöses Judentum verfügt. Wir möchten einen Gesprächspartner, der einen Blick für das Ganze hat und der die Besonderheiten des Judentums begreift... Wenn wir mit der Kirche einen weiterbringenden Dialog führen wollen, kann es also nicht ausreichen, Textstellen in Thora und Bibel auszulegen. Ein Blick und das Verständnis für unsere Jüdischen Sichtweisen, Erfahrungen, Befindlichkeiten, Belange und Probleme sind erforderlich. Nur so ist eine Kultur der wirklichen Begegnung möglich!"
Darüber hinaus wurden Grußbotschaften aus Israel, Argentinien und den USA überbracht. Es gratulierten Vertreter verschiedener Institutionen des christlich-jüdischen Gesprächs, so z.B. die Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Kirche und Judentum" und der Ev.-luth. Zentralverein für die Begegnung von Christen und Juden in Niedersachsen.
Der einführende Oberkirchenrat Dr. Grünwald betonte die besondere Qualifikation von Dr. Ursula Rudnick, die in Israel und in den USA studiert hat, in Judaistik promoviert und in Religionspädagogik mit der der Studie "Aber wie kommt es in jedes Haus und jedes Dorf? >>Judentum<< als Thema zeitgenössischer protestantischer Bildungsarbeit" habilitiert wurde. 2007 wurde sie zur Professorin der Leibniz- Universität Hannover ernannt.
Dr. Grünwald betonte die Bedeutung der Ausstellung Blickwechsel: Christen und Juden - Juden und Christen, die Dr. Rudnick konzipierte. Diese Ausstellung wurde in Niedersachsen an mehr als 50 Orten gezeigt und hat an vielen Orten wichtige Impulse für die lokale Wahrnehmung von Judentum, sowie die Bedeutung des christlich-jüdischen Dialogs gegeben.
Zu Aufgaben von Dr. Ursula Rudnick im Haus kirchlicher Dienste zählen die Pflege der landeskirchlichen Beziehungen zu jüdischen Gemeinden in Niedersachsen, Beratung von Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen in Bezug auf Fragen des Judentums und des christlich-jüdischen Gesprächs, Beratung und Kooperation bei Projekten zum christlich-jüdischen Gespräch, Fortbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Vermittlung jüdischer Referentinnen und Referenten für Gemeinden und Kontakte zu Synagogen, Synagogen-Besuche und Workshops mit Schulklassen der Oberstufe und Gemeindegruppen, Entwicklung von Arbeitshilfen für Gottesdienste sowie theologische Grundsatzarbeit.
Zu ihrer zukünftigen Tätigkeit sagt Rudnick: "Biblisches Erbe hat in Judentum und Christentum Gestalt gefunden. Mir ist es wichtig, die Vielfalt biblischer Stimmen in den Auslegungstraditionen von Judentum und Christentum zu Gehör zu bringen. Juden und Christen sind Zeugen Gottes in der Welt." ur
Foto: Andrea Horn
Als Download: Predigt von Pastorin Dr. Ursula Rudnick zu ihrer Einführung.
Veröffentlicht am 23.01.2011
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Link(s):
http://www.kirchliche-dienste.de/themen/36/204/0/0/0.htm
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