Friedensarbeit
"Selig, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder genannt werden.“ (Mtth.5,9). Aus dieser biblischen Verheißung bezieht christliche Friedensarbeit ihre Kraft und ihre Vision. Dazu möchte das Arbeitsfeld Friedensarbeit der ev.-luth. Landeskirche Hannovers mit seinen Angeboten zu Gewaltprävention, Konfliktbearbeitung, Friedensethik und Friedenspolitik beitragen. Unsere Angebote richten sich an Multiplikator/innen und Interessierte in Kirche und Gesellschaft – Lehrer/innen, Sozialpädagog/innen, Verantwortliche in der Jugendarbeit, in Friedensgruppen und Kirchengemeinden, Haupt- und Ehrenamtliche. Auch die Verbindung zu Basisgruppen und Friedensinitiativen, kommunalen Präventionsräten und Verantwortlichen in friedenspolitischen Themenfeldern ist uns wichtig.
Wir bieten Ihnen an: Vermittlung und Durchführung von Gewaltpräventionsprojekten an Schulen, Beratung zu Rechtsextremismus, Vorträge zu aktuellen friedensethischen Fragen bis zu Fortbildungen für Trainer/innen in gewaltfreier ziviler Konfliktbearbeitung u.a.m. Eine reichhaltige Palette von Materialien und downloads finden Sie ebenfalls auf diesen Seiten. Wir freuen uns über Ihr Interesse! Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
Aktuell
Roger Willemsen über Afghanistan:
ISAF Einsatz hat Afghanistan geschadet
Der Buchautor und Journalist Roger Willemsen sieht in der Arbeit von Hilfsorganisationen derzeit die einzige Möglichkeit, von außen die Lage der Menschen in Afghanistan zu verbessern. Zwar wirke das angesichts wiedererstarkender Taliban, der lähmenden Korruption und des Drogenhandels wie ein Tropfen auf den heißen Stein. „Aber indem wir Brunnen, Schulen und Gesundheitsstationen bauen, retten wir schlicht Leben“, sagte Willemsen am Freitag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Der Einsatz der Internationalen Schutztruppe ISAF habe die Lage hingegen nur verschlechtert: „Es werden unendlich Leidensgeschichten geschrieben.“
Militär unter Lehrern - Protest auf Didacta

Friedensaktivisten demonstrieren gegen Bundeswehrpräsenz auf Bildungsmesse "didacta" in Hannover mehr
Ausstellung "Rosenstraße 76" Häusliche Gewalt überwinden
Gewalt geschieht in vertrauten Räumen. Rosenstraße 76 ist eine interaktive Ausstellung, in der die Besucherinnen und Besucher unterschiedlichen Formen häuslicher Gewalt begegnen. Auf den ersten Blick scheint man eine gewöhnliche Wohnung zu betreten. Anhand der Einrichtungsgegenstände und angehängter Beschreibungen wird schnell deutlich, dass die vertrauten vier Wände ein unbemerkter Ort des Schreckens sein können.

Bild: Klaus G. Kohn
Beim Eintritt in die Ausstellung werden die Besucher aufgefordert, hinter die schöne Fassade zu schauen: Sie sollen Türen öffnen, Schränke inspizieren oder technische Geräte benutzen. 40 Informationsschilder an einzelnen Gegenständen zeigen Ursachen, Formen und Auswirkungen häuslicher Gewalt auf. Ein besonderer Aspekt wird Gewalt in der häuslichen Pflege sein. Für diesen Themenbereich wird die ursprünglich von Brot-für-die-Welt konzipierte Ausstellung um einen weiteren Raum ergänzt.
Kooperationspartner aus Kirche, Schule, Politik und Gesellschaft begleiten die Ausstellung mit flankierenden Angeboten: Diskussionen, Informationsveranstaltungen, Vorträge, Workshops, Gottesdienste, Unterrichtseinheiten, Beratungsangebote für Betroffene zeigen die unterschiedlichen Facetten der Gewalt und geben Hilfe zu deren Überwindung.
Eine gemeinsame Projektgruppe des Frauenwerks, der Männerarbeit und der Friedensarbeit im Haus kirchlicher Dienste haben die Präsentation der Ausstellung an verschiedenen Orten der Hannoverschen Landeskirche vorbereitet. Im Februar wird das Projekt mit der Ausstellung in Hannover vom 29. Februar bis 18. März 2012 eröffnet. Weitere Ausstellungsorte sind Osterode, Hildesheim, Buchholz und Emden.
Zur Homepages:
www.rosenstrasse76.info
www.rosenstrasse76-hannover.de




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