DOKUMENTATION
Geschlechterkampf von rechts
Wie MĂ€nnerrechtler und Familienfundamentalisten sich gegen das Feindbild Feminismus radikalisieren. Autor: Thomas Gesterkamp
Expertise der Friedrich-Ebert-Stiftung
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Experten fordern mehr Gerechtigkeit fĂŒr MĂ€nner
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Geschlechtergerechtigkeit und Mannsein
Zu den zentralen Zielsetzungen der MĂ€nnerarbeit gehört das Eintreten fĂŒr Geschlechtergerechtigkeit in Sinne von Gleichberechtigung und Gleichwertigkeit.
Geschlechterpolitik war und ist in Deutschland in der Regel immer noch Frauenpolitik: Von Frauen konzipiert und von Frauen umgesetzt. MÀnner bringen sich kaum in geschlechterpolitische Debatten in Kirche und Gesellschaft ein und verweilen oft im Abseits. Sie vergeben damit die Chance zur Gestaltung des GeschlechterverhÀltnisses auch in ihrem eigenen Interesse - etwa als BeschÀftigter, der an Teilzeit interessiert ist; oder als Vater, der Elternzeit in Anspruch nehmen möchte; oder als Mitarbeiter, der Jungenarbeit konzipieren möchte. Auch werden Benachteiligungen von Jungen und MÀnnern weniger wahrgenommen noch thematisiert.
Erst allmÀhlich wird deutlich:
Auch MÀnner haben ein Geschlecht und sind Teil des GeschlechterverhÀltnisses.
Noch sind viele Fragen unbeantwortet:
- Welche Rolle sollen MĂ€nner in der Geschlechterpolitik einnehmen?
- Wie können sich MÀnner stÀrker in die Geschlechterpolitik einbringen?
- Welche Konzepte und Vorstellungen liegen dem Geschlechterdialog zu Grunde?
- Wie kann das Konzept von Gender Mainstreaming in der Kirche fruchtbar werden?
- Was sagt die Bibel zur Geschlechterfrage?
- Was haben MĂ€nner davon, wenn sie sich am Geschlechterdiskurs beteiligen?
Die Angebote zur Geschlechtergerechtigkeit und zum Mannsein sollen zur KlÀrung dieser Fragen beitragen. Sie bieten MÀnnern Raum zur KlÀrung von zentralen Begriffen und Konzepten der Geschlechterpolitik und Geschlechterforschung und fragt nach mÀnnerpolitischen AnsÀtzen und Strategien einer auf Gerechtigkeit zielenden Geschlechterpolitik.
Und jetzt noch das ...
Christian Zaschke - Das verstehe ich nicht:
Warum muss der Mann verschwinden? Die neue Sprache der Gleichberechtigung soll ohne Geschlecht auskommen. Wie unmenschlich
weiterlesen ... aus: SĂŒddeutsche Zeitung Magazin Nr 37 - 17. September 2010



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