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Nie gab es in Deutschland so viele Menschen, die auf der Suche sind nach dem richtigen Mann, der richtigen Frau. Besonders die 30- bis 50-Jährigen scheitern an zu hohen Erwartungen. Sie verirren sich zwischen Millionen potentieller Partner - der Kontakthof Internet verschärft das Problem. Auch die SPIEGEL-Redakteure Claudia Voigt, 44, und Juan Moreno, 38, beide lange Zeit Single, erleben diesen Überfluss der Möglichkeiten - die Frau anders als der Mann.
Der endlose Weg zur richtigen Frau. Von Juan Moreno
Landesarbeitstagung der Männerarbeit im Kloster Bursfelde im November 2011
Am 1. Mai 2011 17 Uhr fand der erste KraftRaum für Männer statt mit guter Musik, Impulsen, Gesprächen und Stille. Das Thema: Balance - Von der Balance zwischen Arbeit und ...
Hier der Bericht von Erich Franz:
Gelingt die Balance im Leben?
Gottesdienst für Männer: Auf der Suche nach einem Kraftraum
Gemeinsam mit Landessozialpfarrer Michael Klatt und weiteren Engagierten hatte Peter Kolberg, Referent für Männerarbeit im Haus kirchlicher Dienste, Hannover, Männer eingeladen, „die neugierig sind, in ihrem Beruf und Alltag ihren Mann stehen und offen für Veränderungen“. In der Matthäuskirche, Hannover-List, luden Stuhlhalbkreise ein zum Singen und Beten, Hören und Reden. In der Kapelle formulierten die Teilnehmer persönliche Gebete. In der Oase war Zeit zum Essen und Trinken. An vier Orten wurden Bibelverse mit einem Segenswort weitergegeben.
Erich Franz
Fotos: Joachim Lau
Weitersagen, selbst kommen und andere Männer mitbringen
EINLADUNG
Männer zur Mitarbeit gesucht!
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Peter Kolberg
Männerarbeit im Haus kirchlicher
Dienste Hannover
Weitere Informationen fĂĽr Interessierte an der Mitarbeit
Studientag der Männerarbeit
... in den Schwachen mächtig. Männer zwischen Macht und Ohnmacht
Die Macht und Ohnmacht von Männern war Gegenstand des Studientages am 15. Januar, zu dem die Männerarbeit der Hannoverschen Landeskirche ins Haus kirchlicher Dienste eingeladen hatte. 70 Männer diskutierten über das Jahresthema der Männerarbeit „… in den Schwachen mächtig“ – Männer zwischen Macht und Ohnmacht. Der Göttinger Neutestamentler Prof. Dr. Florian Wilk führte in die biblisch-theologischen Zusammenhänge ein und eröffnete einen Austausch über persönliche Erfahrungen von Macht und Ohnmacht. Männer erwarten von sich selbst, dass sie alle Lebenslagen alleine meistern können. Sie haben häufig kein soziales Netz, das sie in Ohnmachtserfahrungen auffängt.
Besonderes interessierten sich die Leiter von Männergruppen dafür, wie Männer den Einstieg in den Ruhestand bewältigen. Der Braunschweiger Psychologe Jörg Eikmann berichtete aus seiner Praxis als Berater. „Männer geraten nach dem Ausscheiden aus dem Beruf häufig in eine Krise. Man muss sich diese Phase zugestehen und nicht mit typisch männlichem Aktionismus überspielen.“
Die Impulse des Studientages werden nun in die 300 Männerkreise der
Kirchengemeinden eingetragen und dort weiter diskutiert. Vielerorts entsteht als Männerfrühstück eine projektorientierte Männerarbeit, die auch von jüngeren Männern gerne angenommen wird. Die Männerarbeit der Landeskirche bietet in Seminaren und Tagungen Gelegenheit, sich mit Fragen der eigenen Lebensgestaltung und Lebensbewältigung zu beschäftigen.
Henning Busse, Landespastor für Männerarbeit
Landesarbeitstagung der Männerarbeit
Rückblick auf die Landesarbeitstagung in Loccum vom 5. bis 7. November 2010 mit dem Thema Männer und Spiritualität. Im Mittelpunkt der Tagung stand ein Vortrag von Dr. Reiner Knieling, Dozent am Johanneum und Privatdozent an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal.
Die bisherige Dominanz von Männern in der Kirche sei nicht mit einem männerspezifischen Gepräge oder gar männerfreundlichen Strukturen/Angeboten usw. der Kirche zu verwechseln, führte Reiner Knieling aus. Im Gegenteil, Männer fänden sich mit ihren Erfahrungen und Fragen in unserer Kirche nur ungenügend wieder: Leistung, Konkurrenz, Erfolg und Scheitern, Macht und Ohnmacht – diese Themen sucht man in Verkündigung, Seelsorge und Angebotsstruktur oft vergebens. Dabei sei es nicht schwierig, auf Männer zu zugehen und z. B. „männerkompatible“ Gottesdienste zu entwickeln oder lebensnahe, vielschichtige Männergestalten in der Bibel zu entdecken und für heutige Männer zum Sprechen zu bringen. Exemplarisch führte Knieling das in einem Kapitel seines Vortrags aus: „Jakob als Sohn“.
Deutlich wurde, dass die akademische Theologie die Männer erst zu entdecken hat – und die unproduktive Arbeitsteilung zwischen ihren Unterdisziplinen (Altes Testament, Neues Testament, Systematische Theologie, Praktische Theologie usw.) überwinden muss.
Sonst wird in der Praktischen Theologie losgelöst von biblischen und dogmatischen Inhalten über angemessene Vermittlungsweisen nachgedacht und in den biblischen Disziplinen ohne Berücksichtigung der Sinnhorizonte der Menschen, die es letztlich verstehen sollen.
Bericht:
Der Freitagabend begann um 19:30 Uhr mit der Begrüßung und Einführung in das Thema durch Landespastor Henning Busse. In einer spannende Talkrunde befragte Peter Kolberg auf dem Podium folgende Männer: Alfred Häßler, er leitet Visionssuchen; Thomas Aehnelt, er ist Gefängnisseelsorger und stellt sich dem Vaterthema; Jörg Preukschat, der eine neue Männergruppe begonnen hat, weil er selbst auf der spirituellen Suche ist; Dietmar Herbst, er geht mit einer Weggemeinschaft von Männern einen geistlichen Vertiefungsweg. Das intensive Gespräch fing mit der Frage des Zugangs zur eigenen Spiritualität an: Wie hat das bei Dir angefangen, gab es einen äußeren oder inneren Anlass?, und spannte den Bogen wie Spiritualität lebendig gehalten wird: Was tust Du, damit Du dran bleibst (Zeiten, in einer Gruppe sein, …)?
Weitere Aspekte waren: Als Mann mit anderen Männern unterwegs: Wie erlebst Du Spiritualität oder das Fragen danach unter Männern? Welche Ausdrucksformen begegnen Dir?
Du bist in einer Weggemeinschaft / Gruppe mit Visionssuchern / hast an einer Initiation teilgenommen / hast eine eigene Gruppe gegrĂĽndet: Was ist Dir an dieser Gruppe / Erfahrung wichtig?
Es schloĂź sich ein Austausch in Kleingruppen ĂĽber eigene Erfahrungen an.
Der Sonnabend begann mit dem Morgengebet in der Kapelle und durch ein Impulsreferat durch Dr. Reiner Knieling, Buchautor von "Männer und Kirche - Konflikte, Missverständnisse und Annäherungen" wurden Anstöße gegeben.
Eine Vertiefung fand in den Themengruppen unter den Aspekten "Probieren, ĂĽberprĂĽfen, anwenden" statt
- Gebete und Alltagsrituale für Männer mit Helmuth Haase und Bernhard Noormann
- Lieder/Musik für Männer mit Horst Büshel
- Biblische Texte und Seg(n)en für Männer mit Peter Kolberg und Henning Busse
- Lebensworte für Männer - mit einem Bibelwort unterwegs mit Dietmar Herbst, Celle
- Rederituale für Männer
mit Thomas Aehnelt, Hannover
Im Plenum wurden einige Erfahrungen aus den Gruppen unter dem Stichwort – ein bewegender Aspekt – berichtet.
Am Nachmittag gibt es "Thematische Erkundungen":
- Pilgern für Männer - mit dem Pilgerbegleiter Winfried Bodenburg unterwegs
- Männerarbeit in Loccum - ein Profil - mit Udo Bartholomay, KG Loccum
- Meditation am Arbeitsplatz - ein Manager berichtet und ermutigt - mit
Dr. Joachim Herth, Wolfsburg
Mit dem Abendgebet in der Klosterkirche Loccum und einer spannenden KirchenfĂĽhrung mit Pastor Rainer Bungenstock zum Thema begann der Abend, der mit Feiern und Essen mit der Jazz Combo Blue Friday aus Loccum und Klostergeschichten zu Ende ging.
Am Sonntag folgte ein Abschlußplenum mit Informationen aus den Sprengeln und der aktuellen Arbeit. In der zweiten Vormittagshälfte wurde in der Kapelle der Evangelischen Heimvolkshochschule ein Gottesdienst gefeiert. In der Predigt sprach Henning Busse über den Segen in unserem Leben und anschließend gab es die Möglichkeit sich persönlich den Segen Gottes unter Handauflegung durch zwei Segnungsteams
zusprechen zu lassen.



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