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Arbeitsfeld "Konfirmanden"

Entdecke die Möglichkeiten

Mein Name ist Dirk Ulrich und ich arbeite mit jeweils 50% meiner Arbeitszeit als Diakon in der ev.-luth. Paulusgemeinde Melle und der ev.-luth. St. Mariengemeinde Oldendorf . In den letzten Jahren habe ich zur Erweiterung meiner beruflichen Kompetenzen eine Ausbildung in klientenzentrierter Gesprächsführung und zum Berater für KonfirmandInnenarbeit absolviert.

In der beruflichen Praxis stellt die Arbeit mit KonfirmandInnen einen meiner Arbeitsschwerpunkte dar.

Gerade im Bereich der KonfirmandInnenarbeit ist aus meiner Sicht der Werbespruch eines skandinavischen Möbelhauses richtungsweisend: "Entdecke die Möglichkeiten". Denn, fast alles ist möglich. Die Rahmenrichtlinien der Landeskirche Hannovers laden zu einem Neuanfang geradezu ein. Doch diese große Freiheit führt auch dazu, dass sichere und bekannte Wege verlassen und neue Überlegungen angestellt werden müssen.

Welche Form der KonfirmandInnenarbeit passt in unser Gemeindkonzept? Welche haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen stehen der Gemeinde zur Verfügung? Wieviel Zeit und Geld kann und will eine Gemeinde in die Arbeit mit KonfirmandInnen investieren? Wie kann eine erlebnisorientierte Arbeit in der Praxis aussehen? Fragen über Fragen!

Doch insbesondere die neuen Herausforderungen, die dieser Arbeitsbereich mit sich bringt machen die Arbeit als Diakon interessant. Kreatives Planen, innovatives Handeln, Teamarbeit und die religionspädagogische Arbeit mit jungen Menschen - ich nenne es gerne "die Kunst des Unterrichtens"- stellen ein anspruchsvolles Aufgabenfeld für Diakone und Diakoninnen dar.

Und wenn in Zukunft die Teilnahme Jugendlicher wesentlich mehr von der Attraktivität der KonfirmandInnenarbeit abhängt, als von der Tradition, wird deutlich, wie notwendig Erneuerungen sind.

 

Gustav Oestern, Dipl. Rel. Päd., Diakon

Als Gemeindediakon bin ich zu 75 % in der St. Andreas Gemeinde, zu 25 Prozent an der Citykirche St. Jakobi in Hildesheim beschäftigt. Anstellungsträger ist der Kirchenkreis.

Einer meiner Arbeitsschwerpunkte ist die hauptverantwortliche Mitarbeit im Team des Konfirmandenunterrichts. Vor fünf Jahren haben wir den wöchentlichen Unterricht abgeschafft und das "Wegstrecken Modell" (s.: RPI Loccum: Arbeitshilfen KU, Nr. 20, S.123 ff) eingeführt. Pastor, Pastorin, Diakon und einige jugendliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen eine "Strecke Weg im Leben" mit den Jugendlichen:

Lange Nachmittage mit gemeinsamen Mahlzeiten, Wochenenden mit Übernachtung im Gemeindehaus, praktische Mitarbeit in der Gemeinde, gemeinsam vorbereitete Gottesdienste, monatliche Treffen mit Gästen aus dem Lebensumfeld der Jugendlichen und eine lange Freizeit, bei der wir auch touristische Akzente setzen – jedes Mal eine andere "Strecke miteinander auf dem Weg des Glaubens".

Damit die Jugendlichen und wir den Überblick nicht verlieren, haben wir eine Wegstreckenkarte eingeführt, auf der die Jugendlichen ihre Wegstrecken eintragen lassen. Die Planung und die Organisation überwache ich mit dem PC-Programm "Filemaker".

Fragen zum Modell und zur Organisation von zwei Stellen in sehr unterschiedlichen Arbeitsbereichen, angestellt auf Kirchenkreisebene, beantworte ich gern:
Fax: 05121.10 23 41
E-Mail: CG.Oestern@t-online.de

Mein Vorbild ist Petrus – der musste seinen Beruf wechseln, hat nichts begriffen, hat um sich gehauen, wenn’s gar nicht nötig war, hat sich verleugnet, und doch ist ihm so viel "an – vertraut" ........ 

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