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Aktuelles

Aufruf: Die Würde des Menschen ist unantastbar

Deutschland ist ein demokratisches und weltoffenes Land, eingebettet in die Europäische Union als Werteund Wirtschaftsgemeinschaft, den universellen Menschenrechten verpflichtet. In Deutschland leben seit Jahrzehnten Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion zusammen. Der im Grundgesetz verankerte Schutz der Menschenwürde gilt für alle Menschen, gleich ob sie seit Generationen hier leben, zugewandert oder als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind.

Den kompletten Aufruf lesen Sie hier: Download

Pressemeldung – Vollversammlung der „Initiative ‚Kirche für Demokratie“ (IKDR) 2016

„AfD, Alfa und Co: Die Grundlagen und Gefahren des parteipolitisch organisierten Rechtspopulismus.“ Unter diesem Titel lädt die „Initiative ‚Kirche für Demokratie - gegen Rechtsextremismus‘ in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers“ (IKDR) zu ihrer fünften Vollversammlung am 19. Februar 2016 nach Hannover ein.

Referent auf der Vollversammlung ist in diesem Jahr Andreas Kemper. Der Soziologe und Publizist forscht seit vielen Jahren zu der Partei „Alternative für Deutschland“ und ist ein ausgewiesener Fachmann für diesen Bereich. „Die Dringlichkeit der kritischen Auseinandersetzung mit der AfD hat die politische Entwicklung der letzten Wochen in Deutschland vor Augen geführt!“ meint Pastor Jürgen Schnare, einer der Geschäftsführer von IKDR.

“Unser Kreuz hat keine Haken“. Unter diesem Leitspruch widerstehen Christen rechtspopulistischen und rechtsextremistische Stimmen und Aktivitäten. In der IKDR haben sich Gruppen und Einzelpersonen zusammengeschlossen, die an unterschiedlichen Stellen für Demokratie und gegen menschenfeindliche Haltungen eintreten.

Die Vollversammlung beginnt am Freitag, 19. Februar 2016 um 14.30 Uhr im „Haus kirchlicher  Dienste“ in der Archivstr. 3 in Hannover, der einstündige Vortrag um 14.45 Uhr. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich dazu eingeladen!

Die Veranstalter behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder durch entsprechende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von dieser Versammlung auszuschließen.

 

Aufruf Großdemonstration 21.03.2015 Hildesheim

Am 21. März 2015 wollen in Hildesheim unter dem Motto „Gegen Überfremdung“ erneut Neonazis aufmarschieren. Startpunkt ist "An der Lilie"
Das Bündnis gegen Rechts Hildesheim ruft deshalb zu einer Großdemonstration am 21. März 2015 auf.

Weitere Einzelheiten können Sie HIER entnehmen.

 

Vorstellung des Projekts "Lokale NS-Geschichte im Unterricht"

Auf der Internetseite www.celle-im-nationalsozialismus.de  findet sich unter der Überschrift „Lokale NS-Geschichte im Unterricht. Materialien – Themen – Vorschläge“ ein neues Bildungsangebot. Zur Verfügung gestellt werden Module, die sich verschiedenen Aspekten der Geschichte Celles im Nationalsozialismus widmen. Hintergrund ist die Idee, dass die Beschäftigung mit lokaler Geschichte Erkenntnisse über das Funktionieren des nationalsozialistischen Staates liefern kann. Umgekehrt wird auch deutlich, wie sich die „große Politik“ auf die lokale Ebene auswirkte: Die Vernichtung der europäischen Juden fing in der unmittelbaren Nachbarschaft an, Opfer und Täter wohnten auch in dieser Stadt. Die „große Politik“ war ohne das aktive Handeln, Mitmachen oder Wegsehen aller Menschen nicht möglich.

Der Geschichtsunterricht kann mit den Materialien um eine konkretere und nähere Ebene ergänzt werden. Die Einbeziehung der Geschichte der Heimatstadt schafft eine Verbindung zur eigenen, unmittelbaren Umgebung und zur eigenen Geschichte. Ebenso zeigt sich die Bedeutung von Demokratie und Menschenrechten und dass diese nicht selbstverständlich sind. Durch den konkreten Bezug wird deutlich, dass Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Benachteiligung ihre Anfänge schon in der Nachbarschaft hatten. Von diesen Erkenntnissen ausgehend können Bezüge zur Gegenwart und zur unmittelbaren Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler hergestellt werden.
Das Projekt wurde von Tim Wegener erarbeitet. Es ist entstanden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gegen Rassismus und Diskriminierung – Für couragiertes Handeln“ des Diakonischen Werkes Celle, gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“.
 
 
 

Neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Unter dem Titel „Fragile Mitte- Feindselige Zustände“ erscheint am 20.11.2014 im Verlag J.H.W. Dietz Nachf. die neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zu rechtsextremen Einstellungen in Deutschland.

 

Ansprechpersonen:

Lutz Krügener

Tel.: 0511 1241-560

Beauftragter für Friedensarbeit
Pastor

Jürgen Schnare

Tel.: 0511 1241-140

Beauftragter für östliche Religionen
Pastor

Nicole Tzschisantke

Tel.: 0511 1241-512

Verwaltungsangestellte