Quelle: HkD

Projektstart Klimaschutz in Kitas

Nachricht 08. Mai 2017

Die Zukunft des Klimaschutzes – Neues Projekt zu Klimaschutz in Kitas startet

T.Pütz und A. Schöps (c) Nicole Schwarzer / HkD
Foto: Nicole Schwarzer / HkD

Anfang Mai startete ein Klimaschutz-Projekt für unsere Zukunft – im wahrsten Sinn des Wortes: Klimaschutz in kirchlichen Kindertagesstätten. Seitdem arbeiten Tobias Pütz und Anna Schöps im Arbeitsfeld und werden die nächsten vier Jahre Kitas dabei begleiten, Energie einzusparen und eigene nachhaltige Ideen mit ihren Kindergartenkindern umzusetzen.

Das Projekt, bei dem das Arbeitsfeld Umwelt- und Klimaschutz  mit dem Diakonischen Werk in Niedersachsen kooperiert, wird mit einem hohen Zuschuss vom Bundesumweltministerium gefördert. Ziel ist es, in evangelischen Kindertagesstätten den Mitarbeitenden, Kindern und Eltern Wissen rund um die Themen Energie, Klimaschutz und Bewahrung der Schöpfung zu vermitteln, sie bei der Umsetzung von Projekte zu unterstützen und den Energieverbrauch in den Kindertagesstätten zu senken. Bisher haben mehr als 60 Kitas ihr Interesse an der Teilnahme bekundet und nach den Sommerferien wird das Angebot für und mit den einzelnen Einrichtungen beginnen.

Tobias Pütz als Umweltingenieur widmet sich dem technischen Part des Projekts und damit dem Energieverbrauch, dem Gebäude und der Haustechnik. Er wird die Kitas untersuchen, Defizite und Einsparpotenziale ermitteln und Ideen und Strategien für Optimierungen aufzeigen. Zusätzlich wird Pütz Verantwortliche schulen.

Umweltpädagogin Anna Schöps übernimmt die pädagogische Begleitung des Projekts: Sie wird Energie- und Klimaschutzthemen vermitteln – vor allem an Erzieher*innen als Multiplikatoren – und die Bandbreite an Möglichkeiten aufzeigen, wie Themen und Projekte in den Kindertagesstätten aufgegriffen werden können. Die Palette dafür reicht von klimabewusster Ernährung über Abfallvermeidung hin zu Energieeinsparung oder erneuerbaren Energien.

Um die Ziele der Landeskirche zur Reduzierung von Treibhausgasen im Gebäudebereich zu erreichen (minus 30 % bis 2030), müssen in allen Gebäuden, auch in Kitas, Strom- und Wärmebedarf durch Energieeinsparung verringert werden. Das setzt unter anderem ein hohes Maß an Motivation und Kenntnissen der Personen voraus, die für den Energieverbrauch verantwortlich sind. Das betrifft nicht nur Experten und Expertinnen, sondern alle Verbraucher und Verbraucherinnen von Strom und Wärme. Die frühzeitige Vermittlung von Kenntnissen und Zusammenhängen ist dabei ein wichtiger Schlüssel. Umweltbildung bei Kindern und die Qualifizierung und Sensibilisierung der Mitarbeitenden in Kindertagesstätten sollen dazu beitragen, dass das Projekt „Klimaschutz in Kindertagesstätten“ gelingt.