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Foto: Jens Schulze

Reformationsjubiläum und Ökumene

2017

... ist das erste Reformationsjubiläum im ökumenischen Zeitalter.
In den vergangenen 100 Jahren sind die Konfessionen aufeinander zugegangen. Das Wissen voneinander und das Verständnis füreinander haben zugenommen, gerade auch bei uns hier in Niedersachsen. Insgesamt gilt: „Das, was uns verbindet, ist viel stärker als das, was uns trennt.“

Gleichzeitig bestehen auch Unterschiede darin, wie die Konfessionen die Person Martin Luther und das Geschehen „Reformation“ beschreiben, interpretieren und werten.

Aufgrund des guten Verhältnisses zwischen den Konfessionen einerseits und der Sensibilitäten bei der Sicht auf die Reformation andererseits sollte Ökumene bei den Aktivitäten zum Reformationsjubiläum in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers eine Rolle spielen.

Im Blick auf die Ökumene lassen sich für das Begehen des Reformationsjubiläums zwei Leitlinien formulieren:

  • „Ernte einfahren“: 2017 bietet viele gute Gelegenheiten, um die ökumenischen Beziehungen zu anderen Konfessionen in Niedersachsen zu bekräftigen und zu vertiefen.
  • „Wunden heilen“: 2017 kann genutzt werden, um gemeinsam Verwerfungen und Missverständnisse aufzuarbeiten, die im Zuge der Reformation und deren Folgen sowie der Interpretation beider entstanden sind, um im Miteinander weiterzukommen.
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Reformationsjubiläum 2017 - in ökumenischem Geist!

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