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Foto: HkD

Interkulturelles Weihnachtsfest 11.1.2014

Haus kirchlicher Dienste unterstützt viertes Interkulturelles Weihnachtsfest Hannover in der Lister Matthäuskirche

Interkulturelles Weihnachtsfest Hannover 2014 - Mitwirkende -- Foto Bernd Wilke
Foto: Bernd Wilke

Hannoveranerinnen und Hannoveraner aus unterschiedlichen Kulturen, Konfessionen und Religionen kamen am 11. Januar 2014 zum vierten Mal zum Interkulturellen Weihnachtsfest zusammen. Mehr als 500 Menschen feierten in der Lister Matthäuskirche.

Neben dem Arbeitsfeld Ökumene des Hauses kirchlicher Dienste und der gastgebenden evangelisch-lutherischen Lister Johannes- und Matthäusgemeinde waren beteiligt: der Afrikanische Dachverband Norddeutschland, die Arabisch-Deutsche evangelische Gemeinde Hannover, der Evangelisch-lutherische Stadtkirchenverband Hannover, das Haus der Religionen, die Katholische Kirche in der Region Hannover, die Presbyterian Church of Ghana, die Serbische Orthodoxe Kirchengemeinde des Hl. Sava und die Liberale Jüdische Gemeinde.

Die Feier begann um 15.00 Uhr mit einem ökumenischen interkulturellen Gottesdienst. Liturgisch leiteten den Gottesdienst Pastorin Antje Marklein (Lister Johannes- und Matthäusgemeinde) und Pastor Michel Youssif (Arabisch-Deutsche evangelische Gemeinde Hannover). Die Predigt hielt der römisch-katholische Propst Martin Tenge. Geleitet von Pastor Dirk Stelter  trugen Muttersprachler die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium („Es begab sich aber zu der Zeit…“) als neunsprachige Sprech-Collage vor. Musikalisch wirkten mit: das Duo Alexan und Samira aus der Arabisch-Deutschen evangelischen Gemeinde Hannover, der Chor der Presbyterian Church of Ghana sowie der Organist Thomas Dust und der Posaunenchor der Lister Johannes- und Matthäusgemeinde und.

Nach Grußworten des Büroleiters der Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe, Alptekin Kirci, des Oberbürgermeisters Stefan Schostok, der Bezirksbürgermeisterin Irma Walking-Stehmann und des Vorsitzenden des Afrikanischen Dachverbandes Norddeutschland Abayomi Bankole baute ein tatkräftiges Team der gastgebenden Kirchengemeinde die Kirche so um, dass die Teilnehmenden an weihnachtlich gedeckten Tischen Platz nehmen konnten und bei Live-Musik miteinander ins Gespräch kamen. Als eine Institution des Vorbereitungsteams stellte ich das Haus der Religionen vor. Anschließend wurde das Büffet mit vielfältigen internationalen Gerichten, die eigens für das Fest zubereitet worden waren, eröffnet. Beim Essen und bei Jazz-Musik kamen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen miteinander ins Gespräch. Dazwischen trat ein Kinderballett auf, die Gruppe „Chaverim“ der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hannover bot Tänze dar und lud zum Mittanzen ein.

Mit den Grußworten begann für die Kinder ein eigenes Programm: Sie formten Ballontiere, spielten mit einer Riesenmurmelbahn, ließen sich schminken und bastelten.

Gefördert wurde das Interkulturelle Weihnachtsfest Hannover von: Integrationsrat des Bezirksrats Vahrenwald-List, Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, Vereint für Hannover, Buhmann-Stiftung, Klosterkammer, Haus der Religionen und Evangelisch-lutherische Marktkirchengemeinde.

In Vorbereitung und Durchführung war das Haus kirchlicher Dienste durch den Ökumenebeauftragten Pastor Dirk Stelter vertreten. Seit Anfang 2011 wenden sich die Arbeitsfelder Ökumene sowie Migration und Integration verstärkt christlichen Migrationsgemeinden zu (vgl. www.kirchliche-dienste.de/gash).
 
Das Interkulturelle Weihnachtsfest Hannover wurde von http://www.geistreich.de/ im November 2012 zum "Projekt des Monats" gekürt und als solches auf der Website der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vorgestellt: http://www.ekd.de/aktuell/85255.html