Demonstration gegen Rechtsextremismus in Northeim

Nachricht 21. Mai 2011

Demonstration gegen Rechtsextremismus in Northeim: Stellungnahme von Superintendent Behrends

"Angesichts der großen Herausforderung, so viele verschiedene Menschen mit dem gleichen Ziel in einer Demonstration zusammenzuführen, bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis", sagte Superintendent Heinz Behrends aus Northeim/Kirchenkreis Leine-Solling in einer Stellungnahme zum Verlauf der Demonstration gegen Rechtsextremismus am Sonntag. Die Demonstration habe mit einem Fest auf dem Markt geendet, an dem viele teilgenommen hätten. Der Tag des Protestes in Northeim sei ohne Verletzungen an Menschen und Sachen geendet.

"Viele Bürgerinnen und Bürger Northeims haben gemeinsam mit Gästen der Stadt eindeutig Stellung bezogen gegen den Rechtsextremismus wie er durch die NPD repräsentiert wird. Der Versuch, alle Protestierenden bis zum Schluss beisammen zu halten, ist nicht gelungen. Die Demonstrationszugleitung hat alles versucht. Am Ende war es nicht sinnvoll, Solidarität zu üben mit einigen Demonstranten, die sich nicht auf Waffen hin untersuchen lassen wollten", so Behrends.

"Der Beitrag der Christen war eindeutig. Die Evangelische Jugend hatte den Slogan "Unser Kreuz hat keine Haken " erfunden. Sie organisierte die Bühne auf dem Fest und ihr Programm. Eine große Gemeinschaft von Demokraten hat Position bezogen gegen eine Ideologie, die Menschen nach Blut und Volkszugehörigkeit definiert. Northeim ist keine rechts-lastige Stadt", sagte Behrends.

Kirchenkreis Leine-Solling/ Superintendent Heinz Behrends

22.05.2011