Foto: Gunnar Schulz-Achelis/HkD

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste und Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche + Rechtsextremismus warnen vor Abschottung und Rassismus in der Asyldebatte

Fassungslos schauen wir seit Wochen auf das politische Geschehen in diesem Land und in Europa. Ein symbolischer Konflikt um die Zurückweisung der über ein anderes Mitgliedsland der EU ankommenden Schutzsuchenden wird benutzt, um in unerträglicher historischer Vergessenheit eine „konservative Revolution“ voranzubringen. In diesen Debatten, die sich durch fast alle Parteien, die Medien und die sozialen Netzwerke ziehen, gibt es nicht mehr Menschen in Not, sondern feindliche und schmarotzende Flüchtlinge, Asyltourismus und andere diskriminierende, rassistische Äußerungen.
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Antisemitismus - eine aktuelle Herausforderung

Wachsam jeder Form von Judenfeindschaft entgegen zu treten ist eine bleibende und leider sehr aktuelle Herausforderung.

Im folgenden Link finden Sie anschauliche Kurzfilme und Informationen, um sich mit dem Thema Antisemitismus auseinander zu setzen.
Link zum Thema Antisemitismus

Das Gemeinsame Wort

Das Gemeinsame Wort der Kirchen zur IKW 2018

"Vielfalt als Herausforderung, Vielfalt als Bereicherung, vor allem aber: Vielfalt als Alltag." So beschreiben die Vorsitzenden der Kirchen in ihrem Gemeinsamen Wort zur Interkulturellen Woche die Situation. Reinhard Kardinal Marx, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Metropolit Augoustinos appellieren: "Die politisch Verantwortlichen und wir alle sind gefragt, unseren Beitrag zu einem guten Miteinander zu leisten. Um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu sichern, brauchen wir Orte, an denen Menschen in ihrer Verschiedenheit frei von Angst und Abwertung miteinander reden können – nicht anonym, sondern von Angesicht zu Angesicht."
Mit dem Gemeinsamen Wort rufen die Kirchen zur Teilnahme an der IKW auf.

IKW Materialien

Die Materialien zur IKW 2018

Für die Vorbereitung und Durchführung der Interkulturellen Woche (IKW) hat der Ökumenische Vorbereitungsausschuss (ÖVA) Materialien herausgegeben.

IKW Rundschreiben

Rundschreiben an die Multiplikator/inn/en

Für die Weiterleitung an Kolleginnen und Kollegen in den Verbänden, Gemeinden und Vereinen sowie den Organisator*innen auf kommunaler und kirchlicher Ebene stellt der Ökumenische Vorbereitungsausschuss zur Interkulturellen Woche Ihnen das diesjährige Rundschreiben, das anlässlich der Veröffentlichung vom Gemeinsamen Wort und den Materialien erscheint, zur Verfügung. Sie können gerne Textbausteine daraus für Ihre Öffentlichkeitsarbeit und/oder  Motivationsschreiben für die IKW 2018 verwenden. / Anschreiben als PDF

IKW Anregungen

Anregungen für die Vorbereitungen Ihrer IKW

Der Menüpunkt "Good Practice" auf der Website bietet aktuelle Hinweise auf Filme, Ausstellungen und Autoren, die für Lesungen im Rahmen der IKW angefragt werden können. Unter anderem werden die Filme "Die Migrantigen", "Eldorado" und "Neben den Gleisen" vorgestellt. Auch die Ausstellungen »Menschenrechte. Meine Rechte. Deine Rechte. Ausgelöst!« und "Gesicht einer Flucht" sind hier zu finden.

IKW Netz

Aus dem Netz

Mit dem NetzTeufel-Projekt hat die Evangelische Akademie zu Berlin ein Projekt gestartet, das direkt in digitalen Räumen agiert: Es analysiert die Verbreitung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit im Namen des christlichen Glaubens in den Sozialen Medien. Und es geht um die Frage wie #DIGITALEKIRCHE Zivilcourage im Netz stärken kann.
www.netzteufel.eaberlin.de

IKW Termine

Termine


IKW unter dem Motto "Viefalt verbindet": Sonntag, den 23. September bis Samstag, den 29. September 2018
Bundesweiter Auftakt: Sonntag, den 23. September in Hannover
Tag des Flüchtlings: Freitag, den 28. September 2018

„Bad Nenndorf ist bunt“ erhält das Bundesverdienstverdienstkreuz

Das Bündnis gegen Rechts „Bad Nenndorf ist bunt“ erhält das Bundesverdienstverdienstkreuz.
Eine große Anerkennung aller, die seit Jahren aktiv sind und dafür gesorgt haben, dass sich die Neo – Nazis nicht mehr in Bad Nenndorf versammeln.
Die IKDR, die das Bündnis immer unterstützt hat, gratuliert von Herzen.
Mehr lesen Sie hier:

Bundesverdienstkreuz für Bad Nenndorf ist bunt

Aufruf: Die Würde des Menschen ist unantastbar

Deutschland ist ein demokratisches und weltoffenes Land, eingebettet in die Europäische Union als Werte- und Wirtschaftsgemeinschaft, den universellen Menschenrechten verpflichtet. In Deutschland leben seit Jahrzehnten Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion zusammen. Der im Grundgesetz verankerte Schutz der Menschenwürde gilt für alle Menschen, gleich ob sie seit Generationen hier leben, zugewandert oder als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind.

Den kompletten Aufruf lesen Sie hier: Download

Vorstellung des Projekts "Lokale NS-Geschichte im Unterricht"

Auf der Internetseite www.celle-im-nationalsozialismus.de  findet sich unter der Überschrift „Lokale NS-Geschichte im Unterricht. Materialien – Themen – Vorschläge“ ein neues Bildungsangebot. Zur Verfügung gestellt werden Module, die sich verschiedenen Aspekten der Geschichte Celles im Nationalsozialismus widmen. Hintergrund ist die Idee, dass die Beschäftigung mit lokaler Geschichte Erkenntnisse über das Funktionieren des nationalsozialistischen Staates liefern kann. Umgekehrt wird auch deutlich, wie sich die „große Politik“ auf die lokale Ebene auswirkte: Die Vernichtung der europäischen Juden fing in der unmittelbaren Nachbarschaft an, Opfer und Täter wohnten auch in dieser Stadt. Die „große Politik“ war ohne das aktive Handeln, Mitmachen oder Wegsehen aller Menschen nicht möglich.

Der Geschichtsunterricht kann mit den Materialien um eine konkretere und nähere Ebene ergänzt werden. Die Einbeziehung der Geschichte der Heimatstadt schafft eine Verbindung zur eigenen, unmittelbaren Umgebung und zur eigenen Geschichte. Ebenso zeigt sich die Bedeutung von Demokratie und Menschenrechten und dass diese nicht selbstverständlich sind. Durch den konkreten Bezug wird deutlich, dass Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Benachteiligung ihre Anfänge schon in der Nachbarschaft hatten. Von diesen Erkenntnissen ausgehend können Bezüge zur Gegenwart und zur unmittelbaren Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler hergestellt werden.

Das Projekt wurde von Tim Wegener erarbeitet. Es ist entstanden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gegen Rassismus und Diskriminierung – Für couragiertes Handeln“ des Diakonischen Werkes Celle, gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“.

Papier zum Umgang mit Populismus

Landeskirche legt Papier zum Umgang mit Populismus vor

Hannover. Die Mitgliedschaft in einer rechts- oder linkspopulistischen Partei ist nach Auffassung der hannoverschen Landeskirche kein Ausschlusskriterium für die Wahl in ein kirchliches Ehrenamt. Im Vorfeld der Kirchenvorstandswahlen im März 2018 hätten immer mehr Gemeinden angefragt, ob vor allem eine Mitgliedschaft in einer rechtspopulistischen Partei gegen eine Wahl in kirchliche Ämter spreche, sagte Kirchensprecher Johannes Neukirch am Freitag dem epd. Dazu hat die hannoversche Landeskirche jetzt ein Papier "Zum Umgang mit populistischen Positionen" an ihre 1.300 Kirchengemeinden herausgegeben.

Hier lesen Sie den kompletten Beitrag

Download der Handreichung

Ansprechpersonen:

kruegener-2018-600-nf-l-eb_8577_aus
Lutz Krügener
Tel.: 0511 1241-560
Aufgabenbereich:

Referent für Friedensarbeit
Pastor

schnare_2014_600_nf_l
Jürgen Schnare
Tel.: 0511 1241-140
Aufgabenbereich:

Referent für Weltanschauungsfragen
Pastor

Nicole Tzschisantke
Tel.: 0511 1241-512
Aufgabenbereich:

Verwaltungsangestellte