Foto: Martin Römer/HkD

Willkommen

Glauben und leben in Gemeinschaft

Hauskreise sind kleine überschaubare Gruppen von Menschen, die am christlichen Glauben interessiert sind. Zwischen zwei oder drei Personen bis fünfzehn, je nachdem wie viel in ein Wohnzimmer oder in einen Raum des Gemeindehauses passen, treffen sich ziemlich regelmäßig - manche jede Woche, andere alle vierzehn Tage, einige jeden dritten Dienstag oder einmal monatlich. Zu Beginn der Treffen - die je nach Absprache zwischen anderthalb bis zweieinhalb Stunden dauern - ist das persönliche Ankommen wichtig. In der Mitte der Zusammenkünfte liegt für die meisten der Austausch über Erfahrungen, die in der Bibel aufgeschrieben sind und mit eigenen, persönlichen Erlebnissen verbunden werden. Spannend wird es, welche Auswirkungen das dann auf den Glauben, das eigene und das Leben anderer hat. Beten füreinander und meistens auch Singen, um Gott zu loben, gehören oft ebenso dazu wie die gegenseitige Unterstützung im Alltag. So kommen verschiedene Gaben und Fähigkeiten zum Einsatz ... in der Kirchengemeinde, wie in der Nachbarschaft und im günstigsten Fall auch in der Gesellschaft.
 

Hauskreise und kleine geistliche Gruppen

... decken damit die Bedürfnisse postmoderner Gesellschaften ab und bieten die Chance, milieusensibel Menschen über Fragen des Lebens und des Glaubens ins Gespräch und in Beziehung zu bringen. Sie bereichern auf diese Weise das Angebot von (sonntäglichen) Gottesdiensten und außerkirchlichen Initiativen. Miteinander übt man persönliche Spiritualität ein. Der Meinungsaustausch macht sprachfähig im Glauben. Solche Gemeinschaften engagieren sich vielfach im Alltag, in der Mitwelt und im Umfeld.

2. Fachgespräch

15. Januar 2018
20 Uhr
in Berumerfehn
für die Region Norden und darüber hinaus
Material liegt schon ab 19 Uhr aus.

„Hauskreise mit Außenwirkung"
Im ersten Teil des Abends gibt es diesen ermutigenden Vortrag von Martin Römer.
Die meisten kleinen Gruppen und Haus­kreise finden das, was sie tun, richtig (und) gut und laden herzlich gerne dazu ein. Seltsamerweise werden nur selten andere erreicht. Woran liegt das?
Kreise tragen die Tendenz in sich, um sich zu kreisen. Immer wieder wird der Vorwurf laut, Hauskreise seien sich selbst genug und kümmern sich nicht um die Welt.
„Exzentrische“ Hauskreise drehen sich nicht um sich selbst, sondern leben aus einer christusorientierten Mitte und teilen Gottes Leidenschaft für seine Welt. Sie sind deshalb offen für andere Menschen und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. Und sie fragen danach, was sie als Kirche in der Nachbarschaft sein können.
Der Kurz-Vortrag bietet Ideen, Anregungen und konkrete Vorschläge (auch aus England), wie kleine Gruppen einen Perspektivenwechsel vornehmen und so ihre Aufgabe erkennen und damit gleichzeitig einladender werden.

  • Die missionarische Dimension von Hauskreisen
  • Wenn alle einladen und trotzdem keiner kommt! Ursachen entdecken und beheben
  • Die Körpersprache von kleinen Gruppen
  • Liebevoll vom Glauben reden lernen
  • Projektkreise als Kontaktbörse

Im zweiten Teil geht es um Austausch von Erfahrungen  und Netzwerkarbeit. Material zum Stöbern wird ausliegen. Das Fachgespräch richtet sich an leitende haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende und (!) an Hauskreis-Teilnehmende.

Für die Planung in Berumerfehn ist es hilfreich, wenn man sich bis zum 10. Januar anmeldet bei Pastor Stephan Achtermann pastor@berumerfehner-kirche.de oder Missionarische Dienste im Haus kirchliche Dienste, 0511-1241-453.

Aktuelles

Darum reden wir und schweigen nicht!
Vom eigenen Glauben liebevoll und überzeugt reden ...

Vortrag von Hans-Hermann Pompe
Rheinischer Hauskreistag in Hückeswagen

In diesem interessanten Vortrag beschreibt Hans-Hermann Pompe für aufgeschlossene Zuhörer, wie und wann im Umgang mit anderen Menschen Glauben zur Sprache kommen kann.
Ein Thema, das sich für ein Hauskreistreffen lohnt.
Ein Vortrag, der dafür genug Stoff bietet.

  1. Offene Türen und offene Herzen:
    Missionarische Grundhaltungen
  2. Beziehungsweise: Was einen ansteckenden Glauben fördert
Ansehen kann man sich diesen Vortrag im neuesten Newsletter des ZMiR

1. Fachgespräch in Harsefeld erfolgreich

Ob sich die Pancake-Church z.B. in Stade durchsetzt, ...?

Beim ersten Fachgespräch im Kirchenkreis Buxtehude kamen Hauskreisteilnehmende und Interessierte aus mehr als fünf Gemeinden zusammen. Im Vortrag von Pastor Römer bekamen die Zuhörer interessante Anregungen aus der anglikanischen Kirche und aus ganz Deutschland. Manches klang spannend, anderes wirkte noch sehr ungewohnt für die deutsche Kirchenlandschaft.

Im Fachgespräch näherte man sich langsam den eigenen Themen. Auf jeden Fall hat man sich und andere, die in Hauskreisen unterwegs sind, neu wahrgenommen. Zum Schluss kam die Idee auf, dass Hauskreise aus Harsefeld auf einem der Märkte mit einem Angebot als Kirche präsent sind.