kopfgrafik_transparent_zu_weiss_Gemeinwesendiakonie_web

Bild: Fiedels @ fotolia.com, Grafik: HkD

Linden und Limmer

Gemeinden St. Martin, Linden, Linden-Nord und St. Nikolai, Limmer

Thema: 
Erstellen eines Konzeptes für die Vernetzung der Ehrenamtlichenarbeit in der Flüchtlingsarbeit der drei Gemeinden St. Martin, Linden, Linden-Nord und St. Nikolai, Limmer. Aufbau eines neuen Arbeitsfeldes, Begleitung Ehrenamtlicher mit Flüchtlingen.

Hompage Kirche in Linden

Interview mit Margarethe von Kleist-Retzow

Warum engagieren sich in Ihrer Gemeinde so viele Menschen in der Flüchtlingsarbeit?

Diese Menschen engagieren sich nicht vorneweg in der Gemeinde, sondern sie engagieren sich im Gemeinwesen. Das heißt: Es sind wirklich viele Menschen, die speziell in Linden interessiert sind an ehrenamtlicher, sozialer Arbeit. Sie kommen in unsere Gemeinde, weil sie sich engagieren wollen, aber nicht unbedingt, weil sie Kirche kennenlernen wollen. Sie engagieren sich in der Flüchtlingsarbeit, weil sie das mit ihrem sozialen Gewissen endlich vereinbaren können, dass sie auch etwas zurückgeben können, womit sie über Jahre selber beschenkt wurden oder wovon sie selber profitiert haben.

Wie wollen sie das Konzept für die Vernetzung erarbeiten?

Im Wesentlichen dadurch, dass wir hier sind, dass wir aus den drei Kirchengemeinden mit zunächst einmal zwei Leuten starten werden, eine gemeinsame Richtung zu entwickeln. Da sind wir jetzt gerade dabei. Und dann wollen wir andere Leute dazu holen, also auch Menschen, die nicht aus dem inneren Kern der Gemeinde kommen, sondern unter Umständen auch einen Flüchtling oder eine Frau, die Flüchtling ist, mit integrieren in diese Arbeit.

Was soll insbesondere erreicht werden?

Wir wollen natürlich einen Imagezugewinn für Kirche haben und wollen möglichst neue Mitarbeiter gewinnen, die eben auch Kirche repräsentieren in dem Sinne, also als diakonische Kirche. Also Kirche für alle nach dem Motto Bonhoeffers, das ist ein Motto, das gut für uns stehen kann.
 

gdk_vonKleist-RetzowMargarethe-0103
Foto: Stefan Heinze

Interview

Interview zum Projektauftakt mit Margarethe von Kleist-Retzow,  Regionaldiakonin und Projektkoordinatorin für die Kirchengemeinden