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Ankommen – Hoffnung stiften – Zukunft gestalten

Nachricht 05. September 2017

Der Weg in Arbeit braucht Zeit, Geduld und Türöffner

Erfahrungen und Ausblicke in der Arbeit mit Geflüchteten sammelt die Broschüre „Ankommen – Hoffnung stiften – Zukunft gestalten“, die der KDA herausgegeben hat. Im Zentrum stehen Erfahrungen des Pilotprojekts „Ponte – Flüchtlings-Patene – Brücken in den Arbeitsmarkt“, das Waltraud Kämper, Referentin des KDA, in Hannover durchgeführt hat.

„Die große Herausforderung besteht derzeit darin, die Fehler der 70er und 80er Jahre im Blick auf die Ressourcen von zugewanderten Frauen und Männern nicht zu wiederholen“, so Kämper. „Wenn die Möglichkeiten in den Menschen gesehen werden und tatkräftige Schritte zu deren betrieblichen Eingliederung getan werden, dann können mittelfristig viele Fachkräfte gewonnen werden."

Aus Forschung wie konkreter Arbeit wissen wir, dass eine zuversichtliche, gesundheitsstärkende Sicht auf das Leben bei Einheimischen wie Geflüchteten gefördert wird, wenn erstens das, was passiert, einschätzbar und vorhersehbar ist. Zweitens, wenn der Mensch das Vertrauen hat, dass fremde Situationen und Aufgaben mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Mittel zu lösen sind und drittens, wenn die Anforderungen des neuen Lebens als sinnvoll angenommen werden können und sich Engagement lohnt, (Vgl. A. Antonovsky).

Dafür lohnt es sich zu arbeiten.

Praxisbroschüre mit Anregungen für gelingende Integration

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