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Schlachten und Töten – Diskussion zu Tierschutz

Nachricht 09. Februar 2018

Ist es ethisch vertretbar, Fleisch zu essen und in Kauf zu nehmen, dass hierfür Tiere gezüchtet, gehalten und geschlachtet werden? Um diese Frage und um die Art und Weise, wie hierüber entweder leidenschaftlich öffentlich diskutiert oder das Thema mit Scheuklappenmentalität ausgeblendet wird, geht es am Donnerstag, 22. Februar um 19 Uhr im Haus kirchlicher Dienste, Archivstraße 3 in Hannover. Der kirchliche Dienst auf dem Lande, Slow Food Hannover und die Landesbeauftragte für den Tierschutz laden ein, gemeinsam mit Expertinnnen und Experten unter dem Titel „Zum Fressen gern! Schlachten und Töten - eine Frage der Ethik?" zu diskutieren und sich auszutauschen. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen sind telefonisch bei Eileen Nerkelun unter 0511 1241-527 oder per E-Mail an nerkelun@kirchliche-dienste.de möglich.

Die Veranstalterinnen und Veranstalter beleuchten die Thematik ganzheitlich und aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Dürfen wir Tiere halten und töten? Ist der Verzicht auf Nahrung tierischen Ursprungs das einzig Wahre? Wie behandeln wir die Tiere, die uns einen Großteil unserer Lebensmittel liefern? Über diese und weitere Fragen referieren und diskutieren Pastor Rolf Adler - Umweltbeauftragter der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover und gleichzeitig Jäger, Prof. Dr. Peter Kunzmann - Tiermedizin-Ethiker an der Tierärztlichen Hochschule Hannover, Knuth Peters - Bio-Landwirt und Schlachthausbetreiber sowie Autorin Dr. Friederike Schmitz gemeinsam mit Dr. Rupert Ebner, Tierarzt und Vorstandsmitglied von Slow Food miteinander und mit dem Publikum.