Foto: HkD

Wilde Kunst unter dem Hammer

Nachricht 26. April 2018

Hammer! Bei der Auktion zum Ende der Ausstellung von Bildern des Wilderer-Ateliers  Hildesheim im Haus kirchlicher Dienste in Hannover wurden bei der Finissage am Mittwoch zehn Bilder im Gesamtwert von 1515 Euro verkauft. Unter den Hammer von Klaus Stemmann, stellvertretendem Direktor des Hauses, kamen sowohl kleine Schwarz-weiß-Zeichnungen, als auch großformatige Farbbilder. Eine Interessierte bot sogar per Telefon mit und schoss mit 450 Euro die „Afrikanische Frau“ von Ina-Maria Meyer.

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Eindringlich quasselte Stemmann mit dem Publikum bevor das erlösende „…zum dritten“ mit einem Knall zu hören war. Foto: Gunnar Schulz-Achelis / HkD

Der gelernte Kaufmann Stemmann zog alle Register seines Erstberufes, pries Bilder an, erinnerte Leute an ihr schon vorher gezeigtes Budget, wedelte mit dem Auktionshammer, reizte zum Bieten und drohte damit, Kopf-kratzen als Gebot zu werten.

Für die sechs anwesenden Künstler dankte Patrick Premke: „Großartig, dass wir hier ausstellen durften“. Es war die erste Auktion in der Geschichte des Wilderers-Ateliers, in dessen künstlerische und pädagogische Arbeit der Erlös fließen wird. Zum Auftakt hatten sich die über 30 Interessierten mit dem If-I-had-a-hammer-Song von Pete Seeger in Bieter-Laune gebracht.