Neuer Referent für den EC

Nachricht 11. Januar 2017
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Neuer Jugendreferent für den Jugendverband "Entschieden für Christus" in Niedersachsen ist seit Anfang Januar Christoph Müller. Foto: Jens Schulze/HkD

„Jugendliche arbeiten für Jugendliche.“ Dieser Grundsatz des Jugendverbandes „Entschieden für Christus“ (EC) gilt auch für Christoph Müller, der seit Monatsbeginn als Referent im Landesjugendpfarramt im Haus kirchlicher Dienste (HkD) arbeitet. Er ist als Leitender Jugendreferent für den EC Niedersachsen tätig.

Zu seinen neuen Aufgaben gehört die Leitung der Geschäftsstelle des EC Niederschsen ebenso wie die geistliche Begleitung der 14 Jugendreferenten und der ehrenamtlich Mitarbeitenden. „Das wird in diesem Umfang eine neue Erfahrung für mich“, sagt der 33-Jährige. „Ich habe mich in den letzten Jahren intensiver mit dem Thema Leitung beschäftigt und freue mich, das jetzt anwenden zu können.“

Müller ist bereits seit 2013 Jugendreferent im EC Niedersachsen. Dort war er bisher zuständig für die Kreisverbände, die nicht selbst einen Jugendreferenten haben, und daher viel auf Reisen. Mit 20 Prozent seiner Stelle war er Beauftragter für die Teenager-Arbeit und hat Freizeiten und Seminare organisiert, zum Beispiel die Silvester-Freizeit, die dieses Jahr zum letzten Mal unter seiner Leitung stattfinden wird. Vor seiner Zeit in Niedersachsen war Müller zwei Jahre beim EC Hessen-Nassau als Referent für Teenager- und Jugendarbeit und Geschäftsstellenleiter des Landesverbandes tätig.

Nach der Schule hatte Müller zunächst eine Ausbildung zum Gas- und Wasserinstallateur gemacht: „Während meiner Ausbildung habe ich den Glauben für mich entdeckt“, erzählt der Religionspädagoge. „Ich war dann zunächst ehrenamtlich für den EC in Riesa in Sachsen tätig.“

Auch seinen Zivildienst leistete Müller beim EC, diesmal beim deutschen Jugendverband in Kassel. Danach war er drei Jahre Mitarbeiter in der Jugendarbeit der Kirchengemeinde Zeitz. „Wir haben missionarische Arbeit mit einem umgebauten Reisebus gemacht“, erinnert sich der Diakon. „Darin gab es eine Spieleecke, eine Leseecke, eine Sitzecke und ein Bistro. Wir sind an die Orte gefahren, wo Jugendliche ihre Freizeit verbringen – Bushaltestellen, Plätze. Dorthin, wo wir mit Interesse aufgenommen wurden, sind wir schließlich jede Woche gekommen.“ Die Erfahrungen regten ihn schließlich dazu an, selbst Diakon zu werden. Es folgte daher von 2008 bis 2011 das Studium am Johanneum in Wuppertal.

In seiner neuen Funktion wird Müller auch Teil des Landesjugendpfarramtes sein. „Darauf freue ich mich“, sagt der Vater dreier Kinder. „Die Zusammenarbeit mit den anderen Referenten und Verbänden wird meinen Blick weiten.“ Bei übergreifenden Veranstaltungen wie der Fachlichter-Tagung, dem Landesjugendcamp oder dem Schülerforum wird er in Zukunft mit von der Partie sein.

Die Einführung von Christoph Müller wird am 20. Mai im Sachsenhain in Verden während der Tagung der Landesjugendkammer stattfinden.