Prävention bei radikalisierten Jugendlichen

Nachricht 19. September 2016
Maik Bischoff, pädagogischer Mitarbeiter für Gewaltpräventionsprojekte im Haus kirchlicher Dienste, referiert am 26. September über „Möglichkeiten von Prävention bei radikalisierten Jugendlichen“. Foto: HkD

Um „Möglichkeiten von Prävention bei radikalisierten Jugendlichen“ geht es bei einem Themenabend am Montag, 26. September, 19.30 Uhr in der Auferstehungskirche Hannover-Döhren, Helmstedter Str. 59, 30519 Hannover. Maik Bischoff, pädagogischer Mitarbeiter für Gewaltpräventionsprojekte im Haus kirchlicher Dienste, wird über Möglichkeiten von Prävention bei radikalisierten Jugendlichen referieren.

Theologische und ideologische Radikalisierung haben in der letzten Zeit zugenommen und zu verheerenden Folgen geführt. Viele europäische Länder haben Programme zur Gewaltprävention und Deradikalisierung gefährdeter Menschen aufgelegt. Überwiegend richten sie sich derzeit gegen Islamisten und Rechtsextremisten.

Man hat bisher nur zum Teil Erfolg mit politischen, psychologischen, soziologischen und pädagogischen Maßnahmen. Maik Bischoff wird deutsche Ansätze erläutern. Er selbst arbeitet mit Jugendlichen und gilt als Fachmann auf diesem Gebiet.

Was können Eltern, Freunde, Schule oder weitere Institutionen tun, wenn Jugendliche und junge Erwachsene in eine radikale Szene abzudriften drohen? Er wird im Einzelnen auf Handlungsmöglichkeiten eingehen und sie zur Diskussion stellen.

Der Abend wird gefördert vom Fond „Frieden stiften“ der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und der Dr. Buhmann Stiftung.