„Mach nicht halt – lauf gegen Gewalt“

Nachricht 10. Juni 2016

Nordseelauf 2016

Unter dem Motto „Mach nicht halt – lauf gegen Gewalt“ startet am 11. Juni zum 15. Mal der EWE-Nordseelauf, der von „Kirche im Tourismus“ mitorganisiert wird. Der Lauf geht über sieben Tage und führt die Laufenden jeden Tag auf eine andere der ostfriesischen Inseln.

„Wir freuen uns auf die Laufserie 2016“, sagt Pastor Hartmut Schneider, Referent für Kirche im Tourismus im Haus kirchlicher Dienste (HkD) der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. „Wegweisende Ideen zum Start 2002 haben ihn zum einzigartigen Lauf und festen Termin in der Region gemacht, an der Küste und auf den Inseln.“ Es geht darum, die Natur zu erleben ebenso wie Gemeinschaft, Sportlichkeit und Fairness.

Worte auf dem Wasser

Kirche im Tourismus begleitet den Lauf mit Andachten und geistlichen Impulsen. Zu Beginn des Laufes bekommen alle Teilnehmenden den Toursegen, mit gestaltet von Oberlandeskirchenrat Dr. Klaus Grünwaldt. Während der Fährüberfahrten gibt es jeden Tag mit „Worte auf dem Wasser“ ein „alternatives Reiseproviant“. Vor den Siegerehrungen finden „Zeitansagen“ statt, bei denen Impulse zum Motto des Laufes gegeben werden. Auf Langeoog wird die Zeitansage am 13. Juni zusammen mit Flüchtlingen aus der Notunterkunft Aurich gestaltet, Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr ist am 15. Juni auf Juist mit dabei, Marathonpastor Stefan Bürger am 16. Juni auf Wangerooge . Am Sonntag, den 12. Juni wird auf Baltrum ein Gottesdienst vor der Alten Inselkirche direkt nach Ankunft des Schiffes gefeiert. Eine open-air-Andacht gibt es am Freitag, den 17. Juni auf Spiekeroog an der Alten Inselkirche ebenfalls gleich nach Ankunft des Schiffes. Der Reisesegen mit Pastor Hartmut Schneider bildet auf Borkum den Abschluss des Nordseelaufes. An allen Lauforten sind die Kirchen als Orte der Ruhe und Besinnung geöffnet.

Alle Touren-, Etappen-, und Tagesläufer und -läuferinnen erhalten ein Armband mit dem Aufdruck „Mach nicht halt – lauf gegen Gewalt“. Wer noch teilnehmen möchte, muss Glück haben: Der Lauf erfreut sich inzwischen so großer Beliebtheit, dass er bereits vor Beginn ausgebucht ist. Es gibt eine Warteliste und einzelne Restkarten für die Tagesetappen.

Die „Kirche im Tourismus“-Region Nord umgreift die Urlauberarbeit zwischen Borkum und Hamburg. Aufgabenfelder sind unter anderem Beratung, Fort- und Weiterbildung von Haupt-und Ehrenamtlichen in der Kur- und Urlauberseelsorge und Projektentwicklung und Begleitung etwa von Offenen Kirchen, Radwegekirchen oder Pilgerkirchen. Auch die Vermittlung und Beratung von Kurpastoren und -pastorinnen auf den Inseln und an der Küste und die Organisation von „Kirche Unterwegs“ auf Campingplätzen gehört zu den Aufgaben von Kirche im Tourismus.