Gottes Stille an Wiesen, Wasser, weißen Stränden

Nachricht 07. Juli 2016
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Foto: Jens Schulze/HkD

Wie groß muss der Koffer sein? Hübsche Idee, wenn der Kleiderschrank einfach Rollen bekäme. Für das Urlaubsgepäck empfiehlt sich dazu Psalm 23 einzupacken (der geht immer noch „rein“): „Der Herr ist mein Hirte … Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser.“
Worte und Bilder wie im Urlaub. Im Grunde kommt man also mit wenig aus. Es sind oftmals die Kleinigkeiten, um sich verwöhnen zu lassen: der gedeckte Frühstückstisch und der Kaffeeduft, der mich am Morgen begrüßt. Frisches, klares Wasser, wird zum Genuss nach einem heißen Sommertag.  Mitten in der Nacht den klaren Sternenhimmel bewundern. Und dann viel Zeit zum Nichtstun und Ruhe: 
Das Leben als Geschenk annehmen, als Gottesgeschenk: „Du bereitest vor mir einen Tisch… Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.“  Kein Koffer der Welt könnte diese Lebensfülle fassen.
Mit den Worten von Hanns Dieter Hüsch: „Möge uns Gott einen großen Sommer schenken. Den Familien einen Korb voll Ruhe und viele hoffnungsvolle Blicke auf grün und blau. Wiesen und Wasser und weiße Strände. …. Dass er das Geschrei aus der Welt nimmt und Stille verordnet.“ 

Ralf Tyra, Direktor des Hauses kirchlicher Dienste