"Mit Liedern durch die Eine Welt"

Nachricht 29. Januar 2016
"Mit Liedern durch die Eine Welt", so heißt ein Gottesdienstentwurf, der sowohl am Diasporasonntag am 14. Februar als auch im ganzen Themenjahr "Reformation und die Eine Welt" gefeiert werden kann. Foto: Titelblatt der Arbeitshilfe

„Mit Liedern durch die Eine Welt.“ So heißt ein neuer Gottesdienstentwurf, der sowohl zum Themenjahr „Reformation und die Eine Welt“ als auch zum sogenannten „Diasporasonntag“ einsetzbar ist.

Die Diasporakammer der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers hat diesen Entwurf für den Sonntag Invokavit am 14. Februar 2016 entwickelt, er kann aber auch an jedem anderen Sonntag im Kirchenjahr gefeiert werden. Im Laufe des Gottesdienstes „besucht“ die Gottesdienstgemeinde kirchliche Partner in aller Welt und lernt sie ein klein wenig kennen.

„Seit einigen Jahren stellen wir die evangelischen Diasporakirchen in den Mittelpunkt des Sonntags Invokavit und sammeln in der Kollekte dieses Sonntags für die Diasporaarbeit in unserer Landeskirche“, sagt Oberlandeskirchenrat Rainer Kiefer, Leiter des Referats für Weltmission und Ökumene, Öffentlichkeitsarbeit und Publizistik im Landeskirchenamt Hannover, in seinem Vorwort zu dem Entwurf. „Auch auf diese Weise möchten wir unsere Partnerkirchen in verschiedenen Regionen der Welt unterstützen. Die Verbundenheit mit evangelischen Christen in Minderheitssituationen zu stärken, bleibt ein wichtiges Ziel unserer kirchlichen Arbeit. Der Austausch mit ihnen bereichert uns und ermöglicht gegenseitiges ökumenisches Lernen.“

Hinter dem Gottesdienstentwurf steht die Idee, Menschen in anderen Teilen der Welt durch ihre Lieder und Gebete nahe zu kommen. „Im Gottesdienst reisen wir in verschiedene Regionen der Welt, in denen evangelische Christen in der Diaspora leben“, so Fritz Baltruweit, Referent für Gottesdient im Haus kirchlicher Dienste und im Michaeliskloster in Hildesheim. „Von Deutschland aus geht es über Estland und Ungarn in den Nahen Osten. Auch Indien und Brasilien sind Stationen.“ Zu jeder Reisestation gibt es ein Lied, einen kleinen erklärenden Text zur Situation der protestantischen Christen in diesem Land und ein Gebet. Die Lieder sind zwei- oder dreisprachig abgedruckt.
 
Der vorgelegte Entwurf soll den Gemeinden eine Anregung und Hilfe für die Vorbereitung eines Gottesdienstes sein. Der komplette Gottesdienstentwurf wird über die Superintendenturen an die Gemeinden verteilt. Er ist auch im Internet abrufbar (siehe Box am rechten Rand). Ergänzend finden sich dort auch noch weitere liturgische Texte und Formulierungsvorschläge für das Fürbittgebet sowie der landeskirchliche Vorschlag für die Kollektenabkündigung am Sonntag "Invokavit“.