Umlandt-Korsch verlässt das HkD

Nachricht 28. Dezember 2016
SUK
Sabrina Umlandt-Korsch beendet ihre Tätigkeit für das "Projekt Evangelische Häuser". Foto: Jens Schulze/HkD

Das Projekt „Evangelische Häuser“ findet zum Jahresende einen vorläufigen Abschluss und damit auch die Tätigkeit von Sabrina Umlandt-Korsch als Referentin im Haus kirchlicher Dienste. Sie hat sich seit Juli 2014 insbesondere um die Tagungshäuser gekümmert , die vom HkD aus verwaltet werden, wie etwa das Hanns-Lilje-Haus in Hannover oder die Tagungsstätte im Geistlichen Zentrum Kloster Bursfelde. Auch in anderen Häusern – zum Beispiel in der Tagungsstätte im Michaeliskloster Hildesheim oder im Kloster Wülfinghausen – ist sie beratend und begleitend tätig gewesen.

Umlandt-Korsch hat in den Tagungshäusern zunächst eine Bestandsaufnahme gemacht. „Ich bin in allen Bereichen mitgelaufen und habe mir angesehen, wie hier gearbeitet wird, in der Küche, an der Rezeption, im Service“, erzählt die 47-Jährige. „Welche Arbeitsmittel sind vorhanden, gibt es Arbeitskleidung, welche Hygienestandards werden eingehalten?“ Dann hat sie Vorschläge zur Veränderung in den einzelnen Bereichen eingebracht und die Umsetzung der Maßnahmen begleitet.

„Die Häuser sind jetzt gut aufgestellt, da haben wir viel auf den Weg gebracht!“, freut sich die gelernte Krankenschwester, Qualitäts- und Altenhilfe-Managerin, die selbst jahrelang Pflegeeinrichtungen geleitet hat. „Der Unterschied zwischen einem Tagungshaus und einer Pflegeeinrichtung ist nicht so groß“, sagt sie schmunzelnd. „Es sind andere Kunden, aber in beiden Bereichen geht es um ähnliche Themen: Führung und Leitung, Belegung, Kundenorientierung, Wirtschaftlichkeit, Arbeitsabläufe, Personal, Hygiene.“

Über die genannten Häuser hinaus hat sie auch Vernetzungsangebote für die über 50 evangelischen Häuser im Bereich der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers vorangetrieben. Sie hat regelmäßige Treffen zur Vernetzung der Leitenden organisiert, Fortbildungen angeboten und einen Newsletter eingerichtet. Vor allem war sie viel unterwegs, hat die Häuser vor Ort besucht und Beratungen angeboten.

Bereits seit Januar 2015 ist sie neben der halben Stelle im HkD für ein Projekt des Bundesministeriums für Gesundheit in Berlin tätig: „Einführung des Strukturmodells zur Entbürokratisierung der Pflegedokumentation“. In diesem Projekt wird sie weiterhin tätig sein. Doch auch für die kirchlichen Tagungshäuser steht sie weiterhin zur Beratung auf freiberuflicher Basis zur Verfügung.