Wir trauern um Natascha Schascholko

Nachricht 02. September 2015

„Einer trage des andern Last,
so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“
(Gal 6,2)

Gemeinsam mit vielen Menschen in Belarus trauern wir um Natascha Schascholko. Unsere liebe Freundin und beste Mitarbeiterin der landeskirchlichen Tschernobyl-Aktion ist gestern an den Folgen ihrer Krebserkrankung verstorben.

Wir haben diese Nachricht mit großer Bestürzung und Betroffenheit gehört und können es kaum glauben. Unsere Gedanken und unsere Gebete begleiten ihre Kinder und ihren Mann, ihre Eltern und Schwiegereltern sowie alle, die um sie trauern.

Natascha Schascholko arbeitete seit 2005 bei unserer weißrussischen Partnerorganisation, dem „Fond Gesundheit der Kinder“ in Gomel, seit 2011 als Direktorin des Fonds.

Mit ihrer offenen und stets hilfsbereiten Art, engagiert und kompetent, zupackend und pragmatisch, prägte und lebte sie diese Arbeit auf eindrucksvolle Weise. Ihre Arbeit war für viele Menschen in Deutschland und Belarus ein wahrer Segen. Sie hat dieser Arbeit ein Gesicht gegeben. Die landeskirchliche Tschernobyl-Hilfe und die Aktiven in den Kirchenkreisen haben ihr sehr viel zu verdanken.

Ihr plötzlicher Tod hinterlässt eine schmerzliche Lücke. Wir werden sie vermissen und sie wird uns sehr fehlen. Wir haben einen wunderbaren Menschen verloren.

Wir danken Gott für alles, was er uns durch sie gegeben hat, und wissen sie bei ihrem Schöpfer geborgen.

In tiefer Trauer

Rainer Kiefer
(Landeskirchenamt)

Lars-Torsten Nolte
(Geschäftsführer der landeskirchlichen Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“)

Renate Paul
(Vorsitzende der landeskirchlichen Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“)

Wilhelm Reessing
(Stellvertr. Vorsitzender der landeskirchlichen Arbeitsgemeinschaft „Hilfe für Tschernobyl-Kinder“)

Ralf Tyra
(Direktor, Haus kirchlicher Dienste)