Nachmachen erwünscht!

Nachricht 12. November 2015
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Mit Handpuppen kann man lebendig Geschichten erzählen und Dialoge gestalten. Foto: HkD

„Rebecca, was denkst Du jetzt?“
Es ging um die Geschichte aus dem Alten Testament von Abraham, der eine Frau - Rebecca - für seinen Sohn sucht. Doch die Geschichte wurde nicht einfach nur erzählt.
Am Samstag, 7. November, forderte Frank Muchlinsky aus Frankfurt die Teilnehmer eines Impulstages für die Arbeit mit Kindern heraus, sich in die Protagonisten der Bibelgeschichte hineinzudenken. Die Antworten waren mal nachdenklich, mal lustig und immer ehrlich. Dadurch entstand ein interaktives Erzählen, ein Bibliolog, eine neue Form um Geschichten aus der Bibel zu erleben.

Wer mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, braucht immer wieder neue Anregungen und kreative Ideen. Häufig hilft es, zu gucken, was andere machen und sich inspirieren zu lassen. Das Landesjugendpfarramt der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers hat dafür den Impulstag „Nachmachen erwünscht!“ mit Workshops speziell für die Arbeit mit Kindern und die Schülerinnenarbeit (Schwerpunkt Grundschule) entwickelt.

So kamen 126 ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter aus der gesamten Landeskirche nach Hannover, um sich neue Impulse für ihre Arbeit in der heimatlichen Gemeinde zu holen. Sie konnten zwischen 15 verschiedenen Workshops wählen: Musikinstrumentenbau, „Godly Play“, Theaterübungen, Passionsweg für Kinder – die Themenauswahl war so bunt und vielfältig, wie auch die Arbeit mit Kindern sein soll. Insgesamt 17 Referenten aus der Hannoverschen Landeskirche und darüber hinaus konnten für die Workshops gewonnen werden.

„Die Nachfrage war sehr groß und wir freuen uns über die begeisterten Kollegen und Ehrenamtlichen, die mit neuen Eindrücken nach Hause fahren“, sagt Nadine Kowalke aus der Schülerinnenarbeit. Zusammen ihren beiden Kollegen Iris Feigel und Uwe Huchthausen organisiert sie alle zwei Jahre den Impulstag. „Es ist uns wichtig, immer auch neue Entwicklungen in der Arbeit mit Kindern vorzustellen und Dinge zu finden, die jeder problemlos in der eignen Arbeit umsetzen kann“, so Kowalke. Und Iris Feigel verrät: „Für 2017 haben wir schon wieder jede Menge Ideen.“