Neue Referentin für Gemeindeberatung

Nachricht 11. Februar 2015
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Seit Februar ist Gudrun Germershausen neue Referentin für Gemeindeberatung im Haus kirchlicher Dienste. Foto: pixyfoto

Neue Referentin für Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung ist seit dem 1. Februar Gudrun Germershausen. Zusammen mit Matthias Wöhrmann und Olaf Ripke wird sie im Haus kirchlicher Dienste (HkD) die Gemeindeberatung in der hannoverschen Landeskirche koordinieren und die Ausbildung von neuen Gemeindeberaterinnnen und -beratern begleiten.

Vielfältige Erfahrungen in der Beratungsarbeit

„Ich freue mich auf das Miteinander mit vielen engagierten und kompetenten Kolleginnen und Kollegen“, sagt die studierte Pädagogin, die vielfältige Erfahrungen in der Beratungsarbeit mitbringt. Zusätzlich zu ihrem Pädagogikstudium hat sie ein Zweitstudium Supervision an der Uni Kassel absolviert, weiterhin eine Ausbildung als systemisch-integrativer Coach. An der Diakonischen Akademie in Stuttgart hat sie eine Ausbildung zur Gemeindeberaterin gemacht und gehört seit 1998 in der hannoverschen Landeskirche zum Team der Gemeindeberater und -beraterinnen.

Germershausen arbeitet seit über 20 Jahren für die Evangelische Erwachsenenbildung (EEB), seit 2009 für die Region Wolfsburg- Wittingen und Gifhorn. Neben dieser halben Stelle, die sie auch in Zukunft beibehalten wird, war sie bisher freiberuflich als Supervisorin und Coach tätig. „In der Supervision und beim Coaching geht es um kleinere Organisationseinheiten, beispielsweise Teams oder um Einzelpersonen“, so Germershausen. „Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung nimmt größere Einheiten in den Blick. Die unterschiedlichen Beratungsformen sind alle prozessbezogen und ergänzen sich von daher in gutem Sinn gegenseitig.“ Auch zwischen ihren Tätigkeiten im Bildungsbereich und der Gemeindeberatung sieht Germershausen viele Zusammenhänge: „Durch die Angebote der EEB habe ich einen guten Einblick in Kirchengemeinden vor Ort.“

Auf das schauen, was wir haben und können

„In Beratungsprozessen möchte ich die Entwicklung von Perspektiven und Zielen unterstützen, dabei ist mir wichtig, konsequent auf die Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten eines Systems zu schauen, ohne Probleme auszublenden.“ Bei Schwierigkeiten gerät manchmal aus dem Blick, was gut läuft, wo die Stärken einer Gemeinde oder eines Menschen liegen. Germershausen hat daher auch eine Fortbildung zur Trainerin des Zürcher Ressourcenmodells (ZRM) abgeschlossen. „Wir sollten immer wieder eigene Ressourcen identifizieren, schauen, was wir bereits haben und können. Und wenn man neue Ziele und Vorhaben entwickelt, gehört dann auch dazu, dass man sich traut, sich von Dingen zu verabschieden.“ Dabei ist ihr der Humor wichtig: „Man sollte in einem Beratungsprozess auch miteinander lachen können“, betont Germershausen zum Schluss.

Germershausen, die in ihrer Freizeit gern in Museen geht und auch schon einmal selbst zum Pinsel greift, setzt in der Moderation von Beratungsprozessen häufig kreative Methoden ein. Sie hat sogar eine Ausbildung als Puppenspielerin gemacht. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. In ihrer Freizeit ist sie viel im Freien, liest und kocht leidenschaftlich gern.

Um die bisherigen Beratungsprozesse zu einem guten Ende führen zu können, ist Germershausen zunächst nur mit einer Viertelstelle im Haus kirchlicher Dienste tätig, ab Mai dann mit einer halben Stelle.