17. Aschermittwoch der Künste: "Bild.Kritik"

Nachricht 10. Februar 2015

"Bild.Kritik" ist das Thema des 17. Aschermittwochs der Künste am 18. Februar 2015 von 18-20.30 Uhr im Museum "Wilhelm Busch – Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst" in Hannover. Zu dem jährlichen Kunstempfang laden die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers, die Hanns-Lilje-Stiftung und die Beauftragte für Kunst und Kultur im Haus kirchlicher Dienste ein. Das Museum ist Kooperationspartner und zugleich der inhaltliche Rahmen für die Debatten und Ansichten zum Thema "Bild und Kritik".
Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen! Bitte melden Sie sich unter 0511 1241-432 oder kunst.kultur@kirchliche-dienste.de an.
Die rund 150 geladenen Gäste aus Kunst, Kultur, Gesellschaft und Kirche werden von der Direktorin des Museums Wilhelm Busch, Dr. Gisela Vetter-Liebenow, am Beispiel einer kirchenkritischen Karikatur F.K. Waechters eingeführt: „Ob in seinen Cartoons oder seinen Bilderzählungen: Bild und Wort sind bei F. K. Waechter stets eine Einheit. Mit dem Zeichenstift geht er so meisterhaft um wie mit der Schreibfeder, unterhält mit komischen, geistreichen Wortspielen, mit aberwitzigen Gedankenspielen – oder beeindruckt mit präzisen Wortfindungen besonders dann, wenn es um Fragen des Seins geht: „Zeichnen heißt“, so die Quintessenz von F.K. Waechter, „das Schwarze im Auge auf einer weißen Fläche verteilen.“
Auf dem Podium diskutieren anschließend Dr. Gisela Vetter-Liebenow, Dr. Stephanie Springer, Präsidentin des Landeskirchenamtes, Prof. Dr. Philipp Stoellger, Universität Rostock und Prof. Dr. Wolfgang Ullrich, Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.
Pastorin Dr. Julia Helmke verantwortet als Kulturbeauftragte im Haus kirchlicher Dienste das Konzept des Kunstempfangs: "Kritik an der Religion und der Glaubenspraxis durch das Medium des Bildes ist in der Geschichte des Christentums von Beginn an gegenwärtig, ebenso die Infragestellung der Macht von Bildern durch Religion und Kirche. Was bedeutet Reformation in diesem Zusammenhang und in den aktuellen Konfliktkonstellationen – das ist eine Frage, die wir auf dem diesjährigen Aschermittwoch der Künste stellen."