Arbeitshilfe zum Israelsonntag

Nachricht 03. Juli 2015
"Wer euch antastet, der tastet mich an" lautet der Titel der Arbeitshilfe zum Israelsonntag, der dieses Jahr am 9. August gefeiert wird.

Mit dem Begriff „Israel-Sonntag“ kommt man schnell auf Abwege: Nicht ist der moderne Staat Israel gemeint, sondern mit einem theologischen Begriff das Volk Israel. „Der Israel-Sonntag ist wie der Muttertag: wenigstens einmal im Jahr sprechen Christinnen und Christen im Gottesdienst aus, was sie dem Judentum verdanken“, so Prof. Dr. Ursula Rudnick, die Beauftragte für Kirche und Judentum der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers.

Für die Gestaltung des Gottesdienstes am 10. Sonntag nach Trinitatis – in diesem Jahr dem 9. August – ist jetzt eine Arbeitshilfe erschienen, die Pastorinnen und Pastoren eine Fülle von Anregungen für die Gottesdienstgestaltung gibt. Referenten für den christlich-jüdischen Dialog in den Landeskirchen in Bayern, Hannover, Rheinland und in der Nordkirche haben sie gemeinsam zusammengestellt und jeweils auch Beiträge verfasst. Sie enthält eine jüdische und eine christlich-wissenschaftliche Auslegung, eine Meditation und eine Lesepredigt. Es gibt Tipps für die liturgische Gestaltung und wie man eine Veranstaltung der Erwachsenenbildung gestalten kann. Ihr Titel „Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an“ ist dem Predigttext aus dem Sacharja 2, Verse 12-15 entnommen.

Arbeitshilfe bestellen

Die Arbeitshilfe kann man bei „Begegnung von Christen und Juden Bayern e.V.“ bestellen unter:

Telefon: 08061/2487

Sie kostet dann ein Euro plus Versandkosten.