Wichtige Akteure

Nachricht 07. Oktober 2014

Klimaschutz und Kirche auf dem Lande bei Superintendenten des Sprengels Ostfriesland-Ems

KliamaEKOStfr
Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr (2.v.r.) hatte die Beauftragte für Kirche und Landwirtschaft, Pastorin Ricarda Rabe (vorne links), und Klimaschutzmanagerin Sonia Erdmann aus dem Haus kirchlicher Dienste in Hannover in die monatliche Ephorenkonferenz nach Aurich eingeladen. Diesmal fand das Treffen der sechs Superintendenten des Sprengels Ostfriesland-Ems in der Superintendentur in der Julianenburger Straße in Aurich statt. Mit dabei waren (von links nach rechts): Burghard Klemenz (Leer), Gerd Bohlen (Westrhauderfehn), Angela Grimm (Esens), Dr. Helmut Kirschstein (Norden),  Dr. Bernd Brauer (Meppen) und Tido Janssen (rechts). Foto: Dr. Hannegreth Grundmann

Auf Einladung von Landessuperintendent Dr. Detlef Klahr informierten sich am 26. September die Superintendenten der sechs Kirchenkreise im Evangelisch-lutherischen Sprengel Ostfriesland-Ems über die Themen Klimaschutz in der Kirche und Kirche auf dem Lande. „Unsere Kirchengemeinden sind mit ihren Grundstücken und Gebäuden wichtige Akteure im Bereich der Landschaftspflege und im Klimaschutz und stellen sich den damit verbunden Aufgaben“, sagte Dr. Klahr. Die Pastorin für Kirche und Landwirtschaft, Ricarda Raabe, und Klimaschutzmanagerin Sonia Erdmann kamen zur Vorstellung ihrer Arbeitsbereiche aus dem Haus kirchlicher Dienste in Hannover nach Aurich in die neue Superintendentur. „Als Fachdienst für agrar- und sozialethische Fragen begleiten wir die Entwicklung von Kirchengemeinden und Regionen im ländlichen Raum und beraten bäuerliche Familien und Menschen auf dem Land in ihren besonderen Lebenssituationen“, fasste Ricarda Rabe den Arbeitsbereich für den Kirchlichen Dienst auf dem Lande zusammen.
Klimaschutzmanagerin Erdmann sagte, die Kirchengemeinden müssten glaubwürdig wirtschaften, dabei ginge es um nachhaltige Beschaffung und umweltfreundliche Mobilität „Wer einkauft, entscheidet. Entscheiden Sie mit!“, darauf komme es an in dem Projekt „Zukunft einkaufen“, das von der Landeskirche Hannovers gemeinsam mit verschiedensten Kooperationspartnern durchgeführt wird.